Lea schreckte auf, als sei sie aus einem sehr langen, sehr tiefen Schlaf erwacht. Sie fühlte sich seltsam leicht, als wäre ihr Körper mit Helium gefüllt und sie würde ganz langsam nach oben schweben. Zuerst hatte sie ein wenig Angst, weil sie sich nicht sofort orientieren konnte, aber dann klärte sich ihre Wahrnehmung und sie erkannte ihre Umgebung. Das Mädchen lag in ihrem vergitterten, aber sonst unheimlich gemütlichen Babybettchen, welches nun schon seit einigen Wochen zu ihrer Schlafstatt geworden war.
Wochen? War sie wirklich schon so lange in dem Institut und wurde dort rund um die Uhr zu einem windeltragenden Kleinkind umerzogen und trainiert? Lea war erstaunt als ihr auffiel, das sie seit einer gefühlten Ewigkeit überhaupt wieder an eine Zeiteinteilung wie Tage und Wochen dachte. Diese Begrifflichkeiten fühlten sich fremd für sie an, obwohl sie wusste, dass sie eigentlich etwas ganz Normales sein sollten. Ihr wurde bewusst, das Zeit für sie mittlerweile eine ganz andere Bedeutung eingenommen hatte. Sie war von der willkürlichen Einteilung ihrer Lebenszeit in Jahre, Monate, Stunden und Sekunden befreit. Wie lange war sie also wirklich schon hier und warum fühlten sich ihre Gedanken so ungewohnt klar an. Lea konnte sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal so über ihr Leben und Dinge nachgedacht hatte.
Mit diesen Gedankenprozessen, kam auch die Erkenntnis, das sie in einem Gitterbettchen lag, mit einer spürbar dicken Windel zwischen den Beinen, die durch den Body und den Strampelanzug den sie trug, eng und sicher gegen ihren Körper gedrückt wurde. Sie empfand das nicht als unangenehm, es fühlte sich sehr normal und wie eine permanente, wohlige Umarmung an. Die junge Frau wusste genau, das es alles andere als normal für eine Person in ihrem Alter und ihrer körperlichen Kondition war und obwohl sie bereits seit längerem alle ihre Geschäfte ausnahmslos in die Windeln verrichtete, ohne darüber nachzudenken, erfasste sie plötzlich ein ungewohnt heftiges Schamgefühl.
Aus einem unterbewussten Reflex heraus, saugte sie zur Beruhigung an ihrem Schnuller, aber ihre Lippen schmatzten nur und Lea spürte den kühlenden Sabber, der ihr aus den Mundwinkeln lief und unter ihr auf ihrem Kopfkissen bereits einen dunklen, nassen Fleck gebildet hatte. Sie hatte nichts im Mund und dieses Gefühl war genau so ungewohnt wie unangenehm. Eine panische Verlustangst stieg in ihr auf und ihre Hand tastete suchend neben ihrem Kopf auf der Matratze herum.
Plötzlich hörte sie einen leisen, quäkenden Laut und hielt inne. Was war das? Da, schon wieder. Dem Mädchen wurde plötzlich merkwürdig heiß, als sie erkannte, dass sie es war, die diese jammernden Geräusche von sich gab. Eben wie ein Säugling, dem etwas unangenehm war und das er nicht selber abstellen konnte. Ja, ihr Schnuller war nicht da, aber so schlimm das man deswegen gleich so heulen musste war es doch auch nicht. Sie bemerkte, dass sie diese Laute gar nicht bewusst und kontrolliert von sich gab. Ihr Körper reagierte wie von selbst. Er fing jetzt auch an unruhig zu zappeln und sich hin und her zu drehen. Lea fühlte sich wie eine Zuschauerin in ihrem eigenen Körper und als sie diesem Gefühl nachspürte, stellte sie erschrocken fest, dass dieser Zustand schlimmer war als ihr am Anfang bewusst war.
Sie konnte ihre Arme und Beine zwar bewusst und gezielt bewegen, aber als ob noch jemand anderes da wäre, machte sie auch seltsame Dinge, die typisch für ein Baby waren. Es kam aus ihrem Inneren, wie ein Jucken, dem man einfach nachgehen musste. Es war möglich dagegen anzuhalten, aber auch anstrengend. Also ließ sie es nach ein paar Versuchen sein und beobachtete ihren Körper und seine Reaktion einfach teilnahmslos.
Gerade als sich das Jammern und Zappeln zu einem lauteren Heulen und Strampeln steigern wollte, raschelte es neben Lea und jemand drehte sich zu ihr um. Ein verwundert blickendes Gesicht mit verschlafenen Äuglein, dessen unterer Teil von einem riesigen Schnuller dominiert wurde, beugte sich über das Mädchen und etwas Weiches legte sich tröstend auf ihre Brust und ihre Stirn.
Oh, Gott sei Dank, es war Claudia, ihre Schlaffreundin. Sie teilten sich ein Bett und sie hatten sich mittlerweile sehr lieb gewonnen. Nachdem Claudia die ersten zwei oder drei Wochen 24/7 wie eine Mumie permanent in einem Spreizgestell und einer isolierenden Kopfmaske gelebt hatte. War sie, als man die Restriktionen nach und nach verringerte, super nett und artig geworden und besonders zu Lea hatte sie eine engere Verbindung aufgebaut.
Lea war es peinlich, das ihre Freundin sie so sah, während sie sich benahm wie ein Kleinkind, bei dem der temporäre Verlust des Schnullers bereits eine Art Weltuntergangsstimmung ausgelöste. Aber sie wurde ruhiger, als sie ihre Nähe verspürte.
„Pffchht.“ machte Claudia leise, beruhigende Laute, welche von der bunt verzierten Platte über ihrem Mund verzerrt wurden. Ihr Schnuller konnte nicht herausfallen, denn er war mit einem breiten Riemen hinter ihrem Kopf befestigt. Mit ihren, in dick gepolsterten, fingerlosen Stoffkugeln steckenden Händen, schob sie etwas neben Lea dieser in die immer noch hilflos herum tastende Hand.
Ihr Schnuller!
Eine heftige Erleichterung breitete sich schlagartig in ihr aus und der Kick des ausgeschütteten Glückshormons war so stark, das sie sich vor lauter Entspannung einnässte, was sie nur an der ansteigenden, molligen Wärme in ihrem Schritt ausmachte. Das Gefühl verschwand sehr schnell und ihr Geist erinnerte sich bereits nicht mehr daran, das ihr Körper wie selbstverständlich und ohne jegliches Zutun in die Windeln gepullert hatte. Genauso schnell und nebensächlich, wie wenn man vergisst, das man sich am Kopf gekratzt hat, geblinzelt oder Luft geholt. Ihr Bewusstsein machte sich um diese scheinbare Nebensächlichkeit, keinerlei Mühen und Gedanken.
Schnell steckte ihr Arm das Saugteil zwischen ihre Lippen. Lea musste ihre Zähne ein wenig öffnen, ehe die große Silikonbirne ihren gesamten Mundraum ausfüllte und sie geräuschvoll daran zu saugen begann.
Ohhhh, Herrlich.
Die Entspannung, die fast sofort einsetzte, war überragend und glich einem kleinen Orgasmus, wenn sie sich denn an einen erinnert hätte. Alle ihre Muskeln erschlafften und ihr Atem wurde zu einem gleichmäßigen, leisen, zufriedenen Schnaufen. Etwas knatterte und ihr Körper ließ einen hörbaren Wind in die Windeln fahren.
Claudia kicherte und streichelte ihre Freundin mit ihren Handstümpfen über den Kopf. Dann kuschelte sie sich ganz eng an Lea und legte ein Bein und einen Arm um sie, um noch näher bei ihr liegen zu können. Lea spürte Claudias weiche Windel auf ihrem Oberschenkel. Sie war also genauso dick gewickelt und schien auch bereits wieder eingeschlafen zu sein. Auch Leas Augen schlossen sich, obwohl sie das gar nicht wollte. Sie gingen ihr zu wie bei einer Schlafaugenpuppe, welche man hingelegt hat. Ihr Geist war hellwach, aber ihr Körper döste bereits wieder, pupste noch einmal und bewegte sich dann nicht mehr.
Lea versuchte die Augen zu öffnen, die Arme zu bewegen und sich irgendwie umzudrehen. Aber alles fühlte sich plötzlich unendlich schwer an, unendlich anstrengend und mühsam. Mehr als ein paar Zuckungen, wie sie Babys im Schlaf nun einmal erleben, brachte sie nicht zustande. Was war nur mit ihr los? Stand sie unter Drogen? Hatte man sie mit Medikamenten sediert? Nein, dann wäre ihr Geist nicht so klar und wach. Aber warum gehorchte ihr Körper ihr nur noch so widerwillig und wer steuerte ihn stattdessen? Hatte sie sich gerade nass gemacht und es danach sofort wieder vergessen? War der warme Wind aus ihrem Hintern wirklich so trocken gewesen, wie sie es gern glauben würde? Warum fiel es ihr so schwer sich zu erinnern?
Mit einem Mal hatte Lea da Gefühl zu fallen. Es fühlte sich an als würde sie beschleunigen und nach hinten gesaugt. Ehe sie reagieren konnte wurde sie von einem so heftigen Sog erfasst, der ihr keine Chance ließ ihm zu widerstehen und mit einem Mal war alles …
…
„Ohhh, na wen haben wir denn hier? Ist das die kleine Lea da drin? Du wunderst dich sicher über deinen Zustand, aber jetzt, das dein Unterbewusstsein durch unsere vielen Hypnosesitzungen gut von mir vorbereitet und angepasst wurde, wird es wohl Zeit dir ein paar Dinge zu erklären.“
Mit einem Mal waren Leas Sinne wieder ganz da und sie nahm ihre Umgebung klar und deutlich war. Sie wusste nicht wie sie hier hergekommen war, aber sie befand sich in einem kleinen Spielzimmer in dessen Mitte eine große, weiche Spieldecke ausgebreitet war, auf der sich eine Menge Spielsachen verteilten. Das Mädchen saß breitbeinig darauf und hielt einen roten Bauklotz aus Schaumstoff in beiden Händen. Die Augen waren weit geöffnet und starrten über das Spielzeug hinweg in ein freundlich lächelndes Gesicht von Tante Christin, die sich vor sie hingehockt hatte, um besser mit ihr reden zu können.
„Gagein?“ nuschelte sie feucht hinter ihrem Mundraumfüllenden Schnuller hervor und war erschrocken das sie nicht die Frage hörte, welche sie eigentlich gestellt hatte. Die Institutsleiterin lachte und weitere Stimmen setzte fröhlich mit ein. Lea brauchte ein paar Augenblicke um zu begreifen, dass eine davon ihre eigene war, welche glucksend und dümmlich, Grundlos mitlachte.
„Nicht erschrecken, Kleines. Die Sprachblockade ist ziemlich raffiniert, aber du wirst dich daran gewöhnen. Du kannst sprechen, schreien, toben oder fluchen wie du willst, alles wird in niedliche Babysprache umgewandelt, entsprechend dem was du von dir gibst. Nur was du wirklich sagen willst, wird niemand verstehen. Da wird es noch zu einigen lustigen Missverständnissen kommen, aber die liegen nur auf deiner Seite.“
„Gah?“ Lea starrte Christin weiterhin ausdruckslos an, obwohl sie überrascht, wütend und ängstlich sein wollte.
„Ich weiß, dass du mich hören kannst, denn ich habe dich da drinnen aufgeweckt. Das wird auch so bleiben, damit du dein neues Leben auch wirklich ausgiebig genießen kannst. Also pass fein auf, es verhält sich so.
Du bist jetzt schon seit einigen Monaten bei uns, aber das tut nichts zur Sache. Wichtig ist das dich unsere Regressionsbehandlung körperlich und geistig, soweit das physikalisch möglich ist, erfolgreich auf das Niveau einer Einjährigen versetzt hat. Ich denke, die Folgen hast du bereits ein wenig erforschen können, da du während der Therapie einige Male wach warst. Das volle Ausmaß wirst du weiterhin erleben dürfen. Das Erstaunliche daran ist, das all diese Dinge rein psychisch in dein Unterbewusstsein eingepflanzt sind, und zwar so geschickt, das wir dein Verhalten beliebig steuern und kontrollieren können. Theoretisch könnte ich dich in den nächsten Sekunden wieder komplett zu einer erwachsenen Frau werden lassen, ohne bleibende Schäden oder Beeinträchtigungen, aber das will zu diesem Zeitpunkt ja niemand, nicht wahr?“
Christin drehte sich leicht um, lachte und wieder lachten zwei andere Frauenstimmen mit. Diesmal war Lea nicht mit dabei. Stattdessen versuchte sie aufzustehen und wild zu gestikulieren, doch was davon blieb waren ein paar unkoordinierte Zuckungen ihrer Arme, so das der Baustein weit durch den Raum flog und ein paar glucksende Laute.
„Uh,uh,uuhg.“ Ohne ihr Zutun spürte Lea eine sich ausbreitende Wärme in ihrem Schritt und an ihrem Hintern und eine köstliche Erleichterung, obwohl sie vorher gar keinen Druck wahrgenommen hatte.
Jemand setzte sich neben sie auf die Spieldecke, umarmte sie und streichelte ihr sanft über die Babyhaube, welche mit einer Schleife unter ihrem Kinn auf ihrem ansonsten kahlen Kopf befestigt war. Sie drehte sich und erkannte Anja, die ebenfalls breit, freundlich und sehr lieb lächelte. Lea konnte sich nicht dagegen wehren mit einem übertriebenen Ausdruck der Glückseligkeit zurückzulächeln.
„Hör schön weiter der Tante Christina zu.“, flüsterte ihr Anja ins Ohr und blieb bei ihr sitzen. Unbewusst kuschelte sich Lea dich an ihre Brust. Ihr Körper schien mehr an den bunten Spielsachen auf der Decke interessiert zu sein, während ihr großes Ich mit Unglauben weiter den Erklärungen der Frau mit den blonden, streng zurückgebundenen Haaren lauschte.
„Jetzt kommt das Beste. Auf diesen Teil bin ich auch besonders stolz, denn er ist mir ausgesprochen gut gelungen und sicher ganz zur Zufriedenheit deiner Tante, oder sollte ich deiner neuen Mama sagen? Ich habe dein bewusstes, großes und rationales Selbst ein wenig von der körperlichen Ebene abgeteilt. Keine Angst, du bist immer noch dieselbe, aber solange du unter der Hypnose stehst und ich einige Trigger auslöse, kannst du dir quasi selber als Baby zusehen. Alle Gefühle der Scham, der Demütigung und der Peinlichkeit sind in diesem bewussten Teil verankert. Ein Baby kennt so etwas natürlich nicht aber du wirst alles hautnah er- und durchleben, und zwar ohne das ein Gewöhnungseffekt eintritt. Während dein Körper ganz natürlich und unbewusst in die Windeln kackt, du nackt vor anderen auf dem Wickeltisch liegst, sabberst, unkoordiniert strampelst oder dich über jeden Löffel Brei wie eine Prinzessin freust, wirst du jede dieser Situationen sehr bewusst miterleben, ohne das du viel dagegen tun kannst. Natürlich kannst du Einfluss nehmen, aber die Blockaden werden deine Fähigkeiten auf die eines Kleinkindes beschränken. Ich kann nur ahnen wie sich, das in dir anfühlen muss, aber ich hoffe, es gefällt dir auch ein wenig, denn so wirst du eine ganze Weile bleiben.“
„Ach du bist ein soo süßes Baby.“ strahle Anja sie an und drückte sie fest.
Lea dagegen konnte es nicht fassen. Das war mehr als sie erahnen konnte und sie versuchte sich aus Anjas Armen zu befreien, um laut, protestierend und wild ihre Meinung dazu kundzutun.
„Gugugagaguuu.!“ Ihr Körper reagierte entsprechend, aber weit von dem Effekt entfernt, den sich Lea eigentlich vorgestellt hatte. Ein ungehaltenes Jammern, ein Verkrümmen des Körpers und ein schwaches Drücken mit den Armen. Ein koordiniertes Bewegen ihrer Gliedmaßen war anstrengend, als hätte sie Bleigewichte an den Hand- und Fußgelenken. Viel einfacher war es alles einfach irgendwie baumeln zu lassen.
„Da wird aber jemand unruhig.“, bemerkte die dritte Stimme im Raum und Rose ging ebenfalls zu Lea auf die Decke.
„Hat die kleine Lea AA in der Hose?“
„Aa. AA? Ahaahh!“ plapperte Leas Mund lustig trällernd ihre Erzieherin nach. Diese hob den Rock des rosa Kleidchens hoch, unter dem Leas dicke, bunte Windel mit den Prinzessinnen und Einhörnern darauf hinter einer weißen Strumpfhose hervorschimmerte. Die hinteren Bündchen von Strumpfhose und Windel wurden am Rücken mit zwei Fingern etwas aufgezogen und die erfahrene Schwester roch leicht nach vorn gebeugt in den entstehenden Spalt. Während sie mit einer Hand zwischen Leas Beine griff, die Windelbeule drückte und das Mädchen anhob, so das dieses in eine hilflose Position geriet in der es sich diese Behandlung wohl oder übel gefallen lassen musste.
Lea trommelte aus ihrer Beobachterposition gegen die Innenseite ihrer Stirn und schrie.
„Oh bitte nicht so. Das ist super peinlich. Ich hab nicht in die Windeln gemacht. Du könntest mich doch einfach fragen, oder noch besser mich auf die Toilette lassen. Rose bitte.“
„Aa pupuh .. a aaa puuups. Lea pupu AA.“
Baby Lea konnte scheinbar gar nicht genug davon bekommen auf ihre eingeschränkte Art zu betonen, was so alles in ihrer Windel landen würde und die erwachsene Lea wusste genau, dass sie recht behalten würde.
„Sie ist nur nass. Dann wird sie sicher erst wieder morgen die Windeln voll haben. Ich hab noch nicht ganz herausgefunden, wann sie sich in der Nacht einkackt, aber ich werde sie heute Abend vorsichtshalber extra dick eincremen und in eine Gummihose packen. Unser kleiner Sticker scheint es zu lieben mit AA in der Hose zu schlafen. Sie sagt auch nie, wenn sie eingemacht hat.“
„Naja, das ist ja nicht schlimm. Wir kontrollieren sie ja regelmäßig. Ich würde sie aber ungern in der Nacht deswegen wecken. Babys brauchen ihren Schlaf und dafür sind ja die Windeln da. Wenn es ihr nichts ausmacht, ist ja alles in Ordnung.“ kommentierte Anja die Sache und wiegte Lea leicht in ihren Armen.
„Uhguhuu gugug.“ -Doch, es macht mir etwas aus. Ich will nicht die halbe Nacht in einer Stinkewindel schlafen. Ich will überhaupt nicht in die Windeln machen. Hilfe.- beschwerte sich Lea
Die drei Frauen um sie herum amüsierten sich über Leas Gegluckse und als es zu viel wurde, schob Anja ihr einfach einen Schnuller in den Mund. Sofort änderte sich Leas Verhalten. Immer wenn sie jetzt etwas sagte, saugte sie stattdessen an der Gummibirne und ließ nur ein zufriedenes Schmatzen hören.
„Ein toller Effekt, oder?“ meinte Dr. Christin. „Damit kann man kleine Babys immer schnell ruhig stellen und sie werden ihren geliebten Schnuller nie von allein aus dem Mund nehmen.“
Ha! Das wollen wir doch mal sehen. Ärgerte sich Lea und griff zielstrebig nach dem Schnullerknopf. Doch als sie ihn mit den Fingern berührte, war bereits der Gedanke ihn gleich nicht mehr im Mund zu haben eine unerträgliche Vorstellung. Die Leere die in ihr entstand, wenn der Sauger nicht mehr ihren gesamten Mundraum ausfülle, fühlte sich kalt und unangenehm an, wie als ob etwas Wichtiges von ihr fehlen würde. Nein, sie würde den Schnuller sicher nicht selber herausnehmen. Ihr Arm und ihr Enthusiasmus erschlaffen und Lea nuckelte noch etwas ausgiebiger. Anja kicherte und streichelte ihr weiter über den Kopf.
„Du bist einfach zu niedlich, wie du immer noch so verdattert schaust, wenn du feststellst das du völlig hilflos bist. Jeder Erzieher und jede Mama werden ihre wahre Freude mit dir haben.“
Anja drückte und herzte Lea noch ein wenig mehr und man sah, dass sie ganz vernarrt in das Babymädchen war. Lea versuchte sich so gut sie konnte in der Umarmung zu bewegen, stellte aber fest, dass sie es sehr mochte so nah und eng an Anja gekuschelt zu sein. Sie spürte die Wärme des anderen Körpers, roch den süßlich, angenehmen Duft von Anjas Haut und ihren Haaren. Als man ihr die Windel wieder am Rücken glatt strich, die Strumpfhose darüber zog so das sie sich über ihren gepolsterten Hintern spannte und das Röckchen wieder richtete, waren da herrlich schöne Gefühle der Geborgenheit, des Umsortseins und der Befreiung von jeglichen Pflichten. Dass man sie dafür in ihrer Freiheit beschränkte und sie jeglicher Entscheidungsmöglichkeiten über ihren Körper und ihr Leben beraubt hatte, schien in dem Augenblick ein fairer Preis zu sein.
„Übrigens, erhalten alle Mitglieder der Igelgruppe diese, oder eine ähnliche Behandlung. Die meisten sprechen sehr gut auf die Veränderungen an und werden es genießen die nächsten Jahre ein sorgenfreies Leben, als sabbernde Windelkinder zu verbringen.“ erklärte Christin fast ein wenig verträumt.
„Jeder aber auf eine sehr individuelle Weise und mit speziellen Bedürfnissen und Anforderungen. Während du liebe Lea als Zweijährige auf spannende Weise die Welt neu für dich entdeckst, wird Claudia zu einer Vier- bis Fünfjährigen, welche immer noch Tag und Nacht Windeln trägt, was ihr sehr peinlich ist, weil sie ja eigentlich schon ein großes Mädchen ist. In diesem Alter fängt man an Grenzen auszutesten, welche ihr selbstverständlich mit geeigneten Maßnahmen aufgezeigt werden müssen. Unsere Michaela wird zu einem Neugeborenen, damit sie sich von Anfang an in ihre neue, feminine Rolle einleben kann. Dabei wird ihr Bewusstsein alles beobachten können wie bei dir auch, Lea.“
„Sie tut mir fast ein wenig leid.“ warf Rose ein. „Als Neugeborenes, ist man körperlich ziemlich eingeschränkt was die Motorik und die Sinne betrifft. Sie wird viel schlafen und mehr als auf dem Rücken liegend ein wenig mit den Armen und Beinen zu strampeln wird nicht drin sein. Da sind die stündlichen Fütterungen mit dem Fläschchen und die regelmäßigen Windelwechsel noch das aufregendste.“
Christin nickte und lächelte leicht schief. „Die Zwillinge werden etwa dein Alter habe, aber im Gegensatz zu dir, werden sie ihren Lebensweg nicht bewusst beobachten können. Sie haben das volle Babyprogramm und sind überzeugt davon das es bisher nichts anderes in ihrem Leben gab als volle Windeln, Gitterbetten und Plüschtiere. Dafür werden sie schneller älter und werden euch andere überholen. Aus ihnen werden wieder sehr brave und zuvorkommende Musterschülerinnen mit einer neuen, sehr devoten Lebenseinstellung.
Und dann ist da noch Sabine. Bei ihr möchte ihr Vormund nichts verändert haben. Sie wird eine erwachsene Frau bleiben, welche restriktiv in Windeln gehalten wird, um ihr zu zeigen, das ihr bisheriger Umgang mit Menschen sehr egoistisch war und die Befriedigung ihrer Gelüste nicht immer nur durch ihre Macht durchgesetzt werden kann. Dafür müssen wir bei ihr natürlich etwas strengere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, da sie Phasen haben wird, in der sie aus ihrem neuen Leben ausbrechen möchte. Aber gegen solche kurzen, rebellischen Ausflüge haben wir ja unsere Mittelchen, nicht wahr Schwester Rose?“
Rose schmunzelte schweigend und Lea fiel es schwer den ganzen Ausführungen zu folgen, während ihre Sinne immer wieder sehr stark von den bunten und hyperinteressanten Spielsachen auf der Decke abgelenkt wurden. Sie streckte sich quengelnd nach einer Stoffpuppe und Anja entließ ihren Schützling sanft auf den Boden.
Sofort ging Lea auf alle Viere. Dabei kam ihr kurz in den Sinn aufzustehen, aber etwas in ihr verwarf diesen Gedanken sofort wieder, als sei es eine flüchtige Unsinnigkeit, welche ihr da durch den Kopf ging. Das dicke Windelpaket drückte ihr die Beine weit auseinander und als ihr Rock über ihren Rücken klappte, sah man die lustigen Figuren auf der leicht rosa Plastikfolie der Pampers matt durch die weiße Strumpfhose scheinen. Anja nutzte die Gelegenheit, um Lea von hinten in den Schritt zu fassen und den Füllstand das Saugpolster durch Tasten, Drücken und Sschieben der aufgequollenen Beule zu beurteilen. Sie kam zu dem Schluss, das da noch einiges hineinpassen würde, tätschelte Lea den raschelnden Po und ließ sie weiterspielen.
Das Mädchen hatte die Windelkontrolle zwar bemerkt, war aber durch die vielen aufregenden Dinge auf ihrer Decke zu abgelenkt und ließ es protestlos über sich ergehen. Die Ohren der inneren Lea aber leuchteten in der Dämmerung ihres Kopfes hochrot und glühten geradezu vor Scham.
„Ich glaube, so langsam wird es Zeit für ihr Fläschchen.“ meinte Anja nach einer Weile und Rose nickte bestätigend.
„Ja, wir sind hier auch für heute fertig. Ich werde Lea nur noch ab und zu hypnotisch einschlafen lassen, damit sie sich langsam an ihren Zustand gewöhnt und auch die ganzen spannenden Erlebnisse richtig auskosten kann, welche auf sie zukommen werden. Fangen wir heute bereits ein wenig damit an.“
Anja nach Lea von hinten unter die Arme und half ihr sich aufzurichten. Lea war etwas maulig, weil ihre Puppe sich gerade mit dem kleinen Frosch angefreundet hatte und sie nicht aufhören wollte mit ihrem Spiel.
„Nana, du kannst deine neuen Freunde mitnehmen, wenn du möchtest. Aber jetzt geht es erst mal wieder zurück in die Igelgruppe und dann gibt es fein Happa Happa.“ ermahnte Anja sie freundlich.
Lea drückte die Spielsachen an ihre Brust und schaute nach vor, direkt auf einen Babybuggywagen in ihrer Größe, welcher von Rose näher geschoben wurde. Er sah sehr stabil aus und war mit hellem, lilafarbenen Stoff bespannt. An einer tief liegenden, gewölbten Rückenlehne waren hinter einer gepolsterten Hüftstange mit Schrittteiler ein Gewusel an Riemen, Schnallen und Verschlüssen zu sehen. Rose klappte die gebogene Stange zur Seite und half Anja dabei Lea in den Wagen zu bugsieren. Das Mädchen fiel geradezu in die Sitzschale und saß dann in einer halb liegenden Position, in der sich ihre Windel unter ihr nach vorn zu schieben schien. Dann wurden die ganzen Sicherheitsgurte um sie gelegt und mit klickenden Verschlüssen verriegelt. Ein sich über der Brust kreuzendes Geschirr wurde straff nach unten über ihre Schultern gezogen und traf sich auf Höhe ihrer Hüfte mit den Schnappsystem des extra breit gepolsterten Schrittgurtes. Als die Spangen einrasteten wie bei einem Autogurt, wurde Leas Körper komplett an den Wagen fixiert. Sie konnte nur noch ihre Arme und Beine bewegen und diese zappeln lassen.
Doch das währte nicht lange, denn Anja schnappte sich einen ihrer Füße, drückte das Bein sanft nach unten und in eine dafür vorgesehene, passgenaue Fußschale. Dann wurde ein einfacher Klettstreifen um die Fessel geschlungen und mit einem darübergelegten Gegenstück verschlossen. Dasselbe geschah wenige Augenblicke später auch mit dem anderen Bein und schon saß Lea artig, breitbeinig und gesichert in ihrem Transportvehikel.
Der Bügel wurde vor ihr geschlossen und Lea erkannte an dessen Oberseite zwei steif mit dem Rahmen verbundene, fingerlose Röhren, die wie die gepolsterten Fäustlinge aussahen, die sie oft trug. Nur das diese eine Einheit mit dem Sicherheitsbügel einzugehen schienen. Ihre beiden Erzieherinnen nahmen sich je einen von Leas Armen, schoben ihre Hände fast gleichzeitig in die entsprechenden Eingänge der Röhren und zogen dann klickend den Riemen eines selbstsichernden Systems an ihren Handgelenken zu. Lea versuchte ihre Hände wieder herauszuziehen, aber das stellte sich als vollkommen unmöglich heraus. Sie fühlte sich in angenehm weicher Watte verpackt, die jeglichen Ausbruchsversuch effizient verhinderte. Es sah aus wie ein Kind, welches sich wissbegierig umsehend an dem Bügel seines Buggys festhielt, um die Welt um sich herum noch viel besser beobachten zu können.
Ihre neuen Spielkameraden, Puppe und Frosch, setzte man neben sie und wenig später spürte sie die Beschleunigung, welche sie als präsentierte Spitze voran zur aufgehaltenen Tür des Zimmers hinausschob.
Bei einigen Beschreibungen hab ich mich natürlich wieder ein wenig von den vielen tollen ABDL Dingen inspirieren lassen, die es mittlerweile alle so zu kaufen gibt.
Mögt ihr zusätzlich zu Windeln auch ab und an solche niedlichen Sachen? Zieht ihr so etwas für euch selber an oder wünscht ihr euch, das jemand das für euch macht? Schreibt eure Gedanken gern in die Kommentare.
uiii.. warum ist das nur eine geschichte und es gibt so ein Institut nicht wirklich… Kätzchen würde sich lebenslang dort einweisen lassen.. als testobjekt oder so… *seufzt* Kätzchen wäre gerne wie Lea… scheiss Fiktion und Realität 😉
Kätzchen gespannt ist wie es weitergeht *Schnurrr*
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Wie immer toll geschrieben 😊
Da ist man natürlich nicht abgeneigt so etwas mal zu erleben 😉
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Hallo Ewa,
wieder eine wunderbare Fortsetzung, von den „herrlich schöne Gefühle der Geborgenheit, des Umsorgtseins und der Befreiung von jeglichen Pflichten“ träume ich auch und würde die einmal auch gerne erleben dürfen.
Seufz, bleiben leider nur schöne Träume, aber danke Ewa, dass ich diese durch deine wunderbare Geschichte überhaupt träumen kann (auch für die interessanten Links).
Liebe Grüße
Erika
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Es fühlt sich wie etwas ganz Besonderes an, wenn ich jemanden mit meinen Worten zum Träumen bringen kann. Genau das sollen sie auch. Ich weiß, dass es manchmal schwer sein kann seinen eigenen Gedanken zu folgen und sich in seinen Traumpalast zurückzuziehen.
Man sollte keine Scheu haben sich diesen Gefühlen und Schwärmerein hinzugeben und sie zuzulassen. Träumt so viel es geht und seit nicht traurig, wenn einige Wünsche unerfüllt zu bleiben scheinen. Man kann immer wieder zu den Träumen zurückkehren, da ist nichts Verwerfliches dabei.
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Ja für mich ist deine homepage etwas ganz besonderes und manches was Du so wunderbar erzählst kann ich nacherleben, aber vieles kann ich leider nur erträumen. Aber auch dafür bin ich dir so dankbar, den es sind so schöne Träume, welche ich nach lesen von „Lea´s Erziehung“ aufrufen kann.
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Megaa Schöne Geschichte die ich selbst erleben will
Zur Frage mit der Kleidung also ich trage selber viele Latzkleider wie zum Beispiel mein süsses Braunes Bärenkleid mit Mützchrn oder meine Bodys oder strampler
habe sogar ein Eigenes Gitterbett
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Latzkleider hab ich nicht so viele und trage sie auch nicht so oft. Ich bin nicht so der Typ dafür, finde ich. Am liebsten trage ich einen Body über den Windeln und einen kurzen Rock. Da habe ich immer das Gefühl, das man es nicht sofort sehen würde, wenn doch mal etwas ausläuft.
Hosen haben den Vorteil, dass sie das Windelpaket sehr eng und sicher an den Körper drücken und es sich immer sehr verschlossen anfühlt, da man an die Windeln ja nicht ran kommt, ohne die Hose herunterzuziehen. Aber ich hab auch immer ein wenig Angst, das sich leicht Ränder an den Bündchen bilden, wenn diese nur leicht feucht sind. Das hat sich in letzter Zeit gebessert, da das bei den saugstarken Windeln, welche ich vermehrt verwende, nicht wirklich passiert und ich mehr und mehr Vertrauen zu ihnen bekomme.
Ein eigenes Gitterbettchen ist natürlich wirklich ein Highlight. Eine meiner stärksten Fantasien ist es mit dicken Windeln, Strampler und Schnuller in ein Gitterbett gesteckt zu werden, aus dem ich allein nicht heraus kommen kann, sodass ich wirklich Hilflos bin und die Windeln benutzen muss mit dem Gedanken, das es wirklich nicht anders geht.
Wo steht dieses Bett bei dir? Hast du jemanden der dich dort hineinlegt? Wie ist es aufgebaut und kannst du allein hinein und hinaus?
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Also Body und Strumpfhosen liebe ich unheimlich selber
Und das Gittbett steht bei mir zuhause und die Einstieghöhe beträgt 63cm und das Gitter nochmals 62cm und im schlimmsten Fall kann man ein segufix anbringen was ich besitzen tue oder halt fäuslinge und krabbelschue
Bilder kann man auf meinem Insta sehen littel_vani _
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Hallo Vani und Ewa 😊
ich bin uüber mein Gitterbettchen sehr glücklich, fühle mich dort sehr behütet und geborgen. Insbesondere der Himmel über dem Bettchen lässt es wie ein kleines Nestchen wirken wenn ich drin liege und mag Morgens gar nicht selbständig aufstehen 🥰
Zum Thema Bekleidung, in meinem Kleiderschrank im Kinderzimmer, ja ich habe ein eigenes Kinderzimmer 🥰, finden sich viele Kleidchen, Latzkleidchen, Latzhosen, Bademantel, Strickjacken usw. In einem weiteren sind dann Body’s, Schlafanzüge und Nachthemdchen, Pullis und Windeln. Dann hab ich noch einen Schubladenschrank für kleine Sachen wie Strümpfe und Willstrumpfhosen, Lätzchen, Badesachen etc.
Bilder könnt ihr unter windelweb little_betty oder bei DiCo
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Hallo Ewa,
eine super erzählte Geschichte. Professionell geschrieben, erotisch, sehr anschaulich.
Man versinkt geradezu darin. Vielleicht gibt es eine Fortsetzung? Es wäre eine Freude.
Gruß Joe
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