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Windeltagebuch 18.03 2021

Früh, gleich nachdem ich allein war, bin ich aufgestanden und hab Kaffee gemacht. Dabei hab ich die Pants ausgiebig benutzt. Ich musste recht viel am Morgen und die Pants hat ihr Fassungsvermögen sicher erreicht. Ich hab sie weiter anbehalten und in Ruhe gefrühstückt. Dabei hatte ich immer die Befürchtung, durchzunässen. Ich hatte dann auch einen ganz kleinen Fleck auf dem Stuhl, aber bin nicht sicher, ob er von mir war oder ob ich etwas Kaffee verschüttet hatte.

Dann musste ich groß und zog die Pants aus. Die Seiten waren sehr locker, aber man benötigt doch einen kurzen Zug, um sie ganz zu lösen. Ich denke, sie hätten auch weiter gehalten.

Meine Ängste auszulaufen waren in diesem Zustand der Windelpants unbegründet, die Außenseite war komplett trocken. Am rechten Bündchen hat sie sich etwas feucht angefühlt, aber auch das hätte gehalten. Ich muss mehr Erfahrung mit den Pants sammeln. Obwohl ich im Test gelesen habe, dass die Babylove eher klein ausfallen. Ich werde das nächste Mal doch die DryNites kaufen.

Mein Freund ist einkaufen und ich experimentiere mit einer weiteren Höschen und einem speziellen Teppichklebeband, welches auf einer Seite eine Art Klettverschluss hat. Diese Klettseite hält sehr fest auf den Oberflächen von Windelmodellen ohne Außenfolie. So wie jetzt nahezu alle Babywindeln mit Cotton Feel Oberflächen ausgestattet sind. Der Klett haftet unglaublich stark. Auf demselben Prinzip basiert auch der Klebeverschluss der Babywindeln. Die andere Seite des Klebebandes ist eine normale Klebefläche.

Zunächst schneide ich mir einen langen Streifen zurecht, welcher mir einmal komplett um die Hüfte reicht. Ich ziehe eine der Babylove Windel-Pants an und klebe das Klebeband mit der Klettseite einmal über meine Hüfte und die Windel. Das Ergebnis ist eine fest sitzende Windelhose und das beschriebene „Lockern“ nach längerem Tragen ist damit nicht mehr gegeben. Einen Nachteil hat diese Konstruktion leider. Man kann die Trainingswindel nicht mehr so einfach herunterziehen, wenn man aufs Klo will oder sie schnell loswerden möchte. Im Endeffekt sitzt sie so fest wie eine herkömmliche Windel. Das Entfernen des Klettbandes macht einen ungeheuren Lärm. Ist also nichts für diskrete Momente.

Ich trage die so präparierte Pants bis nach dem Kaffee. Sie fällt in keiner Weise auf und man kann sich darin ganz normal unter anderen Leuten bewegen.

Ich möchte die Klebestreifenkonstruktion optimieren. Dafür schneide ich einen neuen Scheuerlappen zurecht und klebe in auf die Klebeseite des Klebebandes. Das sieht windeliger aus und ist auch weicher. Ich zerteile den einen langen Streifen in zwei kleinere und klebe auf die Klettseite, mittig auf je einen Streifen, noch einmal etwas von dem Lappen. So können links und rechts die freien Klettseiten auf der Pants haften und das Mittelteil scheuert nicht auf der Haut. Ich werde das heute Abend testen.

Ich habe für diese kleine, selbstgebastelte Hilfe eine Anleitung geschrieben, für alle die es selber einmal ausprobieren möchten.

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Lea’s Erziehung (6)

Wasser. Überall Wasser. Rauschend und schäumend fließt der wilde Fluss an Lea vorbei. Er bewegt riesige Wassermengen stromabwärts. Hier und da sieht man kleine Strudel, Stromschnellen und Schaumkronen. Es gluckst und gluckert, plätschert und rauscht überall umher. Dann werden die Geräusche lauter, fordernder, reißender. Die Lautstärke schwillt an und ist bald ohrenbetäubend. Kalte Tropfen spritzen auf ihre nackte Haut, auf ihre Schenkel, ihren Bauch und ihren Rücken. Lea kann das Wasser riechen, erfrischend und kühl, brennend und heiß zugleich. Sie taucht darin ein, spürt wie das Feuchte sich um sie schließt, sie einhüllt, liebkost und sie langsam wiegt. Das Mädchen fühlt sich geborgen und müde, entschlummert langsam in der immer trüber werdenden Dämmerung um sie herum. Dann, mit einem Schlag, taucht sie mit dem Kopf wieder auf und atmet tief und panisch ein. Ihre Lunge brennt, sie hat keine Orientierung und dann …

… wacht Lea auf und sitzt mit klopfendem Herzen im Bett. So einen Traum hatte sie schon lange nicht mehr. Sie atmet tief durch und verspürt eine unangenehme Kühle. Sie hat einen trockenen Mund und mit einem Mal bemerkt sie einen stechenden Druck auf ihrer Blase. Die Erinnerungen an den Abend prasseln auf sie ein und sie ist hellwach. Sie war vor dem Schlafen nicht noch mal auf dem Klo. Wie auch, ihre Tante hatte sie ja gleich nach dem Abendessen in Windeln verpackt. Außerdem war alles so durcheinander, da hatte sie vor Aufregung alles andere ausgeblendet.

Aber jetzt musste sie dafür um so dringender. Sie verfluchte leise das zweite Glas Apfelsaft, welches sie zum Abendbrot getrunken hatte und stand schwerfällig auf. Bemüht leise watschelte sie in Richtung Tür. Sie fand, dass ihre Windel dabei ohrenbetäubend laut raschelte. Sonst war es komplett still im Haus.

Lea ging noch vorsichtiger und langsamer. Sie merkte aber bald, dass das ihrer Blase gar nicht guttat und sie heftig zu rebellieren begann. Sie spürte, dass es so nicht lange gut gehen würde. Immer verzweifelter versuchte sie ihre Beine zusammenzupressen und so schnell wie möglich das Zimmer zu verlassen. Jetzt war es ihr auch egal, wenn sie jemand hören würde. Sie wollte einfach nur auf die Toilette und sich nicht in die Windeln machen. Schwer atmend und mit wackelndem Windelpo stolperte sie über den dunklen Flur Richtung Badezimmer. Sie schloss nicht mal die Tür hinter sich, sondern griff in ihren Nacken, um nach dem Reißverschluss zu tasten. Ihre Blase hämmerte heftig gegen ihren Beckenboden und sie konnte förmlich fühlen, wie ihre Dämme kurz vor dem Durchbruch standen. Wo war denn nur dieser verdammte Schnippel, um diesen Strampelanzug aufzubekommen? Ihre Finger strichen über den Stoff und den vernähten Saum am Hals. Sie tastete über die geschlossenen Zähne des Reißverschlusses und über eine Wölbung, dort wo die den Zipper vermutete. Sie bekam ihn einfach nicht zu fassen. Irgendetwas deckte ihn ab.

Gerade als sie erkannte, dass eine Lasche durch einen Druckknopf gesichert über den Verschluss ging, schwang die Badtür auf und ihre Tante knipste das Licht an. Lea war so konzentriert gewesen, dass sie um sich herum nichts mitbekam und erschrak entsprechend. Sie wirbelte herum und blickte in ein fragendes und nicht sehr erfreutes Gesicht. In diesem Augenblick verlor sie jede Beherrschung. Die Anspannung entlud sich und alles sackte in ihr nach unten. Sie spürte noch, wie es warm in ihrem Schritt wurde und sich ihre Windel mehr und mehr mit ihrem Pipi füllte. Zunächst war alles noch dumpf und taub, doch dann stellte sich dieses erleichternde Gefühl ein. Es fühlte sich so gut an, so befreiend und der Schmerz ließ auf eine wundervolle Art nach. Auf der anderen Seite schämte sie sich dermaßen, dass die hier vor ihrer Tante stand und sich ohne es stoppen zu können einnässte. Ihr Gesicht glich einer reifen Tomate. Worte oder Erklärungen hatte sie gar keine.

„Was machst du den da?“, fragte ihre Tante. Diesmal klang sie ehrlich überrascht und weniger verärgert.

„Ich wollte … ich musste nur.“ Lea stammelte herum und fürchtete jetzt eine Bestrafung.

„Wolltest du auf die Toilette?“

„Ja“, kam als knappe Antwort.

„Ach so. Warum hast du so einen Krach gemacht? So spät kann man doch leise bei so was sein.“

Jetzt fand Lea, dass ihre Tante etwas scheinheilig klang.

„Musst du jetzt nun oder nicht?“, setzte diese jetzt etwas genervter nach.

„Ja, ähm, na ja. Ich weiß nicht. Eigentlich nicht mehr.“

Lea wurde an die Schultern gegriffen und sanft, aber nachdrücklich in ihr Zimmer zurückgeschoben.

„Also, für so einen Unsinn habe ich kein Verständnis. Du gehst jetzt wieder ins Bett. Du bist ja schlimmer als eine Dreijährige, welche auch nicht weiß, ob sie nun mal aufs Klo muss oder nicht. Und wenn du weiterhin hier wohnen willst, muss ich mir wohl oder übel überlegen, was ich mit dir mache. Solche nächtlichen Krawallausflüge gehen einfach nicht. Da sind wir alle am nächsten Tag unausgeschlafen und unkonzentriert.“

Irgendwie fand Lea, dass da etwas Wahres dran war, was ihre Tante da sprach. Erst als sie wieder im Bett unter ihrer Decke lag und das Licht ausging, wurde ihr bewusst, dass sie mit einer nassen Windel um den Hinter den Rest der Nacht würde verbringen müssen. Vorsichtig tastete sie über die Beule unter dem Strampler zwischen ihren Beinen. Das Polster war noch dicker geworden, aber es schien nach außen hin alles trocken zu sein. Auch fühlte es sich auf ihrer Haut nicht feucht an. Aber es war warm und sie fühlte sich sehr eingepackt. Sie seufzte leise und versuchte eine bequeme Position zum Schlafen zu finden. Sie brauchte eine Weile, aber die Erschöpfung in ihr gewann irgendwann doch und sie fiel in einen unruhigen, traumlosen Schlaf.

Baby Tinas wundersamer Lebenswandel
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Windeltagebuch 17.03 2021

Ich habe den Montag ausfallen lassen, da ich keine Lust auf Windeln verspürte. Für den heutigen Mittwoch war ein Einkauf geplant. Ich wollte eine Packung Wickelunterlagen, in die man auch benutzte Windeln einrollen konnte, um sie neutraler erscheinen zu lassen. Dazu kleine Müllbeutel, Babyfeuchttücher und ein paar Windelpants. Eigentlich wollte ich die neuen DryNight ausprobieren, aber sie hatten in der DM nur die für Jungs. Ich hab mich dann für die Babylove Pyjama Pants entschieden.

Ich bin eine ganze Weil durch die Regale der Babyabteilung geschlendert, mit Maske fühlt man sich noch ein wenig unbeobachteter. Eine Frau kaufte nach längerem Zögern zwei Packungen der größten Windeln im Angebot und eine andere stand längere Zeit vor den Inkontinenz Produkten für Erwachsene.

Ich war auch in der Lebensmittelzusatzabteilung, Ausschau nach Glaubersalz halten. Die Wirkung soll durchschlagend sein. Ich nehme mir vor, es bald einmal ausprobieren.

An der Kasse verlief alles problemlos, wobei ich immer freudig aufgeregt bin, wenn ich Windeln oder Babyprodukte kaufe.

Gleich zu Hause hab ich sie ausgepackt und ausprobiert. Sie haben diesen typischen Pampersgeruch, wenn auch nicht so stark, aber sehr angenehm. Und die Größe L passt sogar noch. Natürlich sehr gedehnt und eher schmal geschnitten im Schritt, aber es fühlt sich dennoch toll an. Sie ist mit einem breiteren Slip darüber quasi unsichtbar. Auch vom Fassungsvermögen war ich für eine Kinderwindel überrascht. Einmal einnässen hält sie auf jeden Fall aus. Das zweite Mal sollte dann nur noch wenig sein. Der Auslaufschutz ist eher gering und man hat diese klassischen Ängste, dass etwas ausläuft und man einen nassen Fleck auf dem Stuhl hinterlässt. Aber für das unauffällige Tragen am Tag ist sie sehr gut geeignet.

Ich habe am Abend dann noch eine angezogen und mich so vor den Fernseher gesetzt. Es ist nichts aufgefallen. Beim Lümmeln auf dem Sofa hat sie allerdings hier und da ein wenig gedrückt. Außerdem trieseln die Seiten nach einer Weile des Tragens auf, reißen aber nicht. Man sollte aber unbedingt einen Slip darüber tragen, oder eine Gummihose, um alles an Ort und Stelle zu halten. Ohne würde sie sonst sehr locker werden. Sie fühlt sich dann mehr wie eine Vorlage an.

Ich bin mit der trockenen Pants schlafen gegangen. Das funktioniert wirklich sehr gut. Ich konnte ganz normal auf der Seite liegen, wie gewohnt. An den ganz leichten Druck gewöhnt man sich schnell und ich konnte auch sehr gut schlafen. Auch wenn ich diese Nacht öfters wach wurde, fühlte ich mich am Morgen sehr wohl und ausgeschlafen.

DIY Windeln selber basteln

Windel DIY – Windel und Pull-Up Halter

Tragt ihr auch ab und an Babywindeln, Pull-ups oder Bettnässer-Höschen? Solltet ihr so schmal seit, dass solche Produkte euch noch passen, dann ist das toll. Sie sind eine preisgünstige und verfügbare Alternative zu Erwachsenenwindeln.

Natürlich kann man sie in puncto Saugleistung und Tragekomfort nicht direkt vergleichen. Dennoch trage ich selbst ab und an solche Unterwäsche aus verschiedenen Gründen. Zum einen ist es natürlich die Vorstellung echte Babyprodukte zu verwenden und zum anderen kann man sie ob ihrer Größe und Dicke super diskret unter der Kleidung tragen. Da ich mit einer Blasenfüllung eher eine geringe Menge Pipi abgebe, kann ich auch bequem 1–2 Mal einnässen, ohne Angst vor einem Auslaufen haben zu müssen.

Den meisten passen diese Windeln natürlich nicht mehr wirklich, oder nur mit viel Mühe und dann kneifen sie doch meist an den Beinbündchen. Ein weiteres Problem ist, dass diese Produkte, wenn sie straff angelegt wurden, diese Belastung auf Dauer nicht standhalten. Bei Babywindeln zum Zukleben, reisen oft die Flügel ab oder die Klebebänder lösen sich von der Haftfläche. Bei Bettnässer-Höschen, wie den DryNites, lösen sich nach einer gewissen Tragedauer und bei stärkerer Aktivität des Träges die Seiten langsam auf, werden dünn und reißen ein. Das mindert den Tragekomfort und die Sicherheit. Ich selbst trage die DryNites Girls in der Größe L. Sie passen mir noch, aber ich habe auch die beschriebenen Probleme.

Aus diesem Grund habe ich mir eine kleine Hilfe ausgedacht, welche ich hier vorstellen möchte. Ich nenne sie den

Pull-Up-Windel-Halter

In der oberen Skizze habe ich versucht, den Aufbau bildlich darzustellen.

Material:

  • Spezialklettklebeband – Es handelt sie hierbei um ein Klebeband, welches auf der einen Seite eine normale Klebeschicht besitzt, wie man sie von allen Klebebändern her kennt, die andere Seite jedoch ist ein Klettband. Es gibt da eine ganze Menge, schaut mal bei euch im Baumarkt bei den Teppichklebebändern. Ein solches habe ich verwendet. Es hat genau eine solche feine Klettbandseite, wie man es von den Klebestreifen der Windeln mit textiler Oberfläche her kennt. Probiert da einfach ein wenig, was für euch gut geht. Das Teppichband ist sehr breit und hält wirklich sehr stark auf der entsprechenden Oberfläche.
  • Weicher, dicker Stoff – Ich hab mir eine Packung Scheuerlappen gekauft. Sie sind ähnlich wie Filz, aber sehr viel weicher. Der Klett haftet stark auf dem Material. Es geht natürlich sicher auch Bastelfilz oder ähnliche Stoffe. Vielleicht habt ihr ja ein paar Reste zu Hause. Probiert immer aus, ob das Klett auf dem Material gut hält.
  • Babywindeln (z.B. Pampers) oder Pull-Ups mit textiler Außenfläche – Wichtig ist, dass es keine Kunststoffoberfläche ist. Die Klebezone bei den meisten Babywindeln ist das Gegenstück zur Klettseite. Das Klettband haftet auch darauf ausgezeichnet.
  • Eine Schere

Herstellung:

  1. Schneidet zwei gleich lange Streifen von dem Klebeband zurecht. Etwa so lang, dass einer von ihnen, von der Mitte deines Rückens, bis etwa 5 cm vor deinen Bauchnabel reicht, wenn du das Band um deine Hüften legst.
  2. Schneide aus deinem Stoff zwei große Streifen, welche jeweils über einen der Klebestreifen passt. Also auf dieselbe Länge und Breite wie der Klettstreifen selber.
  3. Schneide weiterhin zwei kleinere Stoffstreifen zurecht. Etwa halb so lang wie ein Klettstreifen und genauso breit.
  4. Klebe die langen Stoffstreifen auf die Klebeseite des Klettbandes. Arbeite dabei sauber, sodass die gesamte Klebefläche von Stoff bedeckt ist. Ansonsten wird eine solche offene Stelle überall festkleben, wo du es nicht willst.
  5. Klebe die beiden kurzen Stoffstreifen auf die Klettseite des Bandes. Platziere sie etwa in der Mitte, sodass sie an deiner Hüfte anliegen und deine Haut vor dem rauen Klett schützen können.

Verwendung:

Und schon ist die Halterung fertig. Jetzt kannst du dir eine Windelhose anziehen. Am besten ist es, wenn sie von alleine hält. Also wenn du es schaffst die Pull-Up hochzuziehen, ohne dass eine der Seiten komplett reist. Dehne die Seiten etwas vor und ziehe sie langsam hoch, dann geht es meist.

Bei einer Babywindel zum Kleben solltest du die Seiten auch etwas dehnen und an der äußersten Kante der vorderen Flügel ankleben. Sie müssen nur so lange durchhalten, bis du die Halterung angebracht hast.

Nimm jetzt einen deiner Halterstreifen und klette ein Ende auf die Rückseite der Windel, sodass die Kante des Streifens in der Mitte deines Rückens beginnt. Führe den Streifen an deiner Hüfte entlang nach vorne. Das ist am Anfang etwas fummelig, weil man oft nicht gleich den richtigen Winkel erwischt. Da muss man Erfahrung sammeln. Hast du es geschafft und bist mit der Lage des Streifens zufrieden, kannst du ihn auf die Vorderseite der Windel kletten. Der Klettstreifen kann auch wieder geöffnet und nachkorrigiert werden. Allerdings wird dabei die Textiloberfläche von Pull-Ups oft ziemlich aufgeraut.

Verfahre dann mit dem zweiten Klettstreifen ebenso auf der anderen Seite. Du wirst bemerken, dass die Windel jetzt straff und fest von den Bändern gehalten wird. Es macht jetzt nichts mehr, wenn die Seiten der Pull-Ups dünner werden, oder sich ein Klebestreifen der Pampers löst.

Einen kleinen Nachteil hat das Ganze leider. Wenn du eine Pants benutzt, kannst du diese nicht mehr so einfach herunterziehen. Man muss dafür die Klebestreifen wenigstens auf der Vorderseite lösen. Beim Abziehen können die Klettverschlüsse sehr laut sein, vor allem wenn es keiner hören soll wenn man doch schnell Mal aufs Klo möchte.

Viel Spaß beim Basteln und Ausprobieren. Ich hoffe, der ein oder andere wurde durch diese Idee inspiriert.

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Lea’s Erziehung (5)

Als sie ins Wohnzimmer kam, saß Sophie breitbeinig vor dem Sofa und schaute Trickfilme. Ihre Mutter klatschte in die Hände.

„Es wird Zeit für kleine Prinzessinnen in die Heia zu gehen.“

Sophie stand sofort auf, wenn auch sehr umständlich. Das dicke Windelpaket zwischen ihren Beinen erschwerte ihr die Bewegung. „Lea darf noch ein paar Minuten aufbleiben.“

„Darf ich, mitkommen?“, fragte Lea ganz leise und schüchtern. Sie wusste auch nicht, warum sie ein Bedürfnis danach verspürte. Ihre Tante schaute sie freundlich an, während Sophie einen eher verzweifelten Blick zu ihrer Mutter warf.

„Ja, natürlich. Das wird in nächster Zeit ohnehin regelmäßig passieren.“ Sophie stöhnte leise, fügte sich aber.

Sie gingen alle hinauf und in das Babyzimmer. Dort machte Sophies Mutter das Gitter des Bettes hinauf und Sophie musste hinein krabbeln. Es war sehr geräumig für sie und sie hatte genug Platz.

„Sophie“, sprach ihre Mutter ruhig aber konsequent „Du hattest heute ein paar Aussetzer und ich werde dich heute zur Sicherheit wieder fest machen müssen.“ Sophie machte ein langes Gesicht, legte sich aber hin, ohne zu murren. Sie wollte wohl weiteren Strafen entgehen. Ihre Mutter platzierte sie nun mittig auf dem Bett und zog einen Schrittgurt zwischen ihren Beinen hindurch. Der wurde mit einem Brustgeschirr verbunden, welcher sich um den Körper des Mädchens schloss und sie so am Bett fixierte. Ihre Handgelenke wurden links und rechts neben ihr mit Manschetten ebenfalls ans Bett geschnallt. „Das reicht hoffentlich für heute. Du weißt das da noch mehr geht, aber ich will heute mal nicht so sein, weil Lea ja den ersten Tag hier ist. Für dein vorlautes Mündchen habe ich aber noch etwas.“

Sie griff in eine Schublade in einer Kommode neben dem Bett und holte etwas heraus, was Lea nicht gleich erkannte. Sophie wusste aber wohl gleich was es war. Sie japste und begann zu zappeln. Doch ehe sie etwas sagen konnte, steckte ihr ihre Mutter einen großen Schnuller in den Mund, welcher zwei Lederriemen besaß, die ihn am Kopf des Mädchens festhielten. Man sah trotz der großen Mundplatte, welche den halben unteren Teil von Sophies Gesicht bedeckte, dass der Saugteil recht groß sein musste, denn Sophies Kiefer war weit offen und die Backen etwas ausgefüllt.

„Gmmhhuu“ kam ein verständnisloser, gurgelnder Laut aus dem Gitterbett. Sophies Mutter musste lächeln. „Lea Kleines. Bist du so lieb und reichst mir eines der Moltontücher dort vom Wickeltisch?“ Lea war fasziniert und schockiert zugleich. Sie ging zum Tisch und ihre Windel raschelte bei jedem Schritt laut in die Stille hinein. Sie nahm eines der weißen Tücher mit bunten Blumenmuster und reichte es ihrer Tante. „Danke, du bist süß“ bekam sie als Lob.

Das Moltontuch wurde aufgeschlagen und dann unter Sophies Kinn gelegt. Die Zipfel wurden um ihren Kopf geschlagen, an den Wangen hinauf und dann unter die Riemen des Schnullers gesteckt. Es sah aus, als hätte sie einen bunten Bart und Lea musste unwillkürlich kichern.

„Mit dem Schnuller wird deine Cousine die ganze Nacht ziemlich sabbern. Das ist, damit sie auch oben herum trocken bleibt. Unten herum ist sie ja gut versorgt. Aber du wirst sehen. Sie ist morgen früh komplett nass. Überall.“

Lea dachte für einen Moment, das Lächeln auf dem Gesicht ihrer Tante könnte auch ein fieses Grinsen sein. Aber da konnte sie sich auch irren. Sie betrachtet Sophie, während diese zugedeckt wurde und hinter den sich schließenden Gitterstäben verschwand. Ein seltsames Kribbeln durchfuhr ihren Bauch und ihren Unterleib. Aber sie konnte sich keinen Reim darauf machen. Ihre Tante führte sie aus dem Raum und das Licht wurde gelöscht. Sie wurde in ihr Zimmer und in ihr Bett gebracht. Erst jetzt fiel ihr die frische Bettwäsche auf. Es war zwar nicht solche wie Sophie hatte. Aber irgendwie fand sie, dass sie für Pinguine und Eisbären auch schon zu alt war. Sie war aber viel zu müde, um darüber nachzudenken. Ihre Tante decke auch sie zu und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Stirn.

„Schlaf gut Kleines. Ich verspreche dir, morgen sieht alles ganz anders aus.“

Lea war schon fast eingeschlafen als das Licht ausging.

Baby Tinas wundersamer Lebenswandel

Tina (1)

Dies ist eine kleine Bildergeschichte. Sie handelt von Tina, einem jungen Mädchen, welches ihren Weg im Leben noch nicht gefunden hat. Sie durchlebt eine wundersame Wandlung und vielleicht ist es ja das, was ihr bisher gefehlt hat.

Die Bilder werden immer die gleiche Szene zeigen. Wir sehen Tina, wie sie sich in einer bestimmten, oft prekären Situation befindet und auf diese meist überrascht reagiert. Sie befindet sich oft im Gespräch mit ihrer Mutter, welche außerhalb des Bildes vom Zuschauer verborgen auf ihrer Tochter einredet und natürlich nur das Beste für ihren Liebling möchte.

Nach und nach verändert sich das Aussehen von Tina. Ihre Kleidung, ihre Frisur, Schmuck und Accessoires, sodass der Betrachter immer verfolgen kann, wie ihre Verwandlung zu einem braven Windel- und Babymädchen voranschreitet.

Tinas 1. Woche

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Windeltagebuch 10.03 2021

Mittwoch erhebe ich zu einem entspannten Tag allein zu Hause. Zuerst wollte ich Windelfrei machen wie letzte Woche, aber dann reizte es mich doch. Ich wollte heute noch einmal eine BetterDry versuchen und beim Anlegen auf einige Dinge achten. Ich faltete die Windel heute in der Mitte stark zu einem Schiffchen und lockerte sie vorher gut auf. Beim zwischen die Beine ziehen habe ich darauf geachtet, dass ich das Schiffchen schmal beibehalte, also nicht so breit wickel. Nach dem lockeren zukleben und aufstehen wurde ich stark überrascht. Durch das schmale wickeln passte die Windel wesentlich besser als die ersten Male. Es fühlte sich an wie normale Unterwäsche, nur etwas dicker und raschelnder eben. Man fühlt sich immer noch rundherum eingepackt, aber der Gang ist bei weitem nicht mehr so breitbeinig und watschelnd. Schon bei den ersten Schritten war mir klar. Damit kann man unter einer Jeans auch hinausgehen. Es raschelte unter der Jogginghose natürlich noch genauso laut wie früher schon beschrieben, aber das Laufgefühl war wirklich unglaublich.

Im Vergleich konnte ich jetzt auch feststellen, dass die Plastikoberfläche zu den bunt bedruckten Windeln wirklich dünner ist und sich anders anfühlt. Diese Windel hat im Vergleich mehr etwas Medizinisches, während die bunten Windeln wirklich etwas Besonderes sind und den ABDL noch mehr in seiner Rolle unterstützen. Ich will sagen, die Immersion ist bei den ABDL-Windeln noch einmal deutlich höher.

Nachtrag: Ich habe jetzt einmal sehr viel in die Windel gemacht und nach einigen Minuten, als alles aufgesogen und schön trocken war, festgestellt, dass die BetterDry sehr hart wird. Sie ist eine richtig feste Masse zwischen den Beinen. Die Blue und die Pink waren dagegen sehr weich als sie nass waren und noch angenehmer zu tragen. Beim Laufen merkt man sie jetzt doch etwas. Aber es fühlt sich immer noch sehr gut an.

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Lea’s Erziehung (4)

Bei diesen Worten und durch den sanften Zug an ihrer Hand folgte Lea ihrer Tante artig. Dennoch war sie jetzt sehr aufgeregt und sie ahnte auch irgendwie was kommen sollte.

Sie gingen in den ersten Stock, an Leas Zimmer vorbei und zu einer Tür, auf der mit großen, bunten Buchstaben »Baby Sophie« stand. Lea schloss die Augen und ihre Ahnung wurde immer stärker. Sie betrat den Raum und trotz der Vorbereitung in ihrem Geist blieb ihr kurz die Luft weg. Das war nicht das Zimmer eines heranwachsenden, jugendlichen Mädchens. Das war ein Babyzimmer. Sie war von der Fülle der Einrichtung und der Details geradezu erschlagen und auf eine unheimliche Weise fasziniert.

Es war nahezu alles vorhanden, was man sich für ein Kleinkindparadies vorstellen konnte. An einer Wand stand ein übergroßes Gitterbett, welches den Raum dominierte. Plüschtiere stapelten sich darin und verdeckten, ebenso wie die Bettwäsche mit den niedlichen Einhörnern darauf, nur teilweise ein Segufix Riemensystem. An der Stirnseite prangt ein großer, deutlich als solcher zu erkennender, Wickeltisch. Er hatte eine dicke, weiße, mit Plastikfolie überspannte Liegefläche. Winnie Puuh lachte dem Betrachter von der Auflage entgegen. Darunter waren Schubladen und offene Regalfächer, in denen sich massenweise Windeln, Tücher, Lotion, Cremes und andere Babypflegeprodukte stapelten. Die Windeln waren in allen Farben und mit allerlei Motiven. Es gab einfache weiße, blaue mit Sternen, rosafarbene mit Einhörnern und Prinzessinnen, mit Bärchen und Entchen. Alle waren viel größer als man es von normalen Babywindeln kannte, aber alle sahen unglaublich kindisch aus. Die Tapete war, wie fast alles andere der Einrichtung auch, in einem zarten, hellen Rosa gehalten. Spielende Bärchen und süße Häschen hüpfen über eine kunterbunte Blumenwiese. In einigen Regalen und auch auf dem Boden lagen Spielsachen. Allesamt für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren.

Lea hätte wohn noch stundenlang staunen können. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass das alles für ihre Cousine war, und nicht für ein echtes Kleinkind. Ihre Tante hatte sie beobachtet und grinste. Sie stand neben dem Wickeltisch und tätschelte mit einer Hand auf die Wickelauflage.

„Du musst wissen, Sophies Alter variiert je nach ihrem Benehmen. Heute durfte sie eigentlich etwas älter sein, weil wir dich abgeholt haben. Aber du hast ja gesehen, sie scheint da noch nicht bereit dafür zu sein. Ab morgen wird sie wieder zwei bis drei Jahre sein. Das wird sich auch auf ihren morgigen Haarschnitt auswirken, aber das weiß sie noch nicht. Aber jetzt hopp, rauf mit dir, damit ich dir eine Windel für die Nacht anziehen kann.“

Lea schüttelte immer wieder ungläubig den Kopf. Sie war komplett überrollt von all den Eindrücken und auch total überfordert. Sie hörte ihre Tante und aus einem Reflex heraus schüttelte sie den Kopf.

„Ich ziehe bestimmt keine Windeln an. Und ich glaube, das ist mir auch alles zu viel. Ich rufe jetzt meine Eltern an und ich denke, ich werde es mir anders überlegen mit dem hier Wohnen.“

„Junges Fräulein“ Ihre Tante erhob jetzt sichtlich erbost die Stimme. „Du kannst natürlich machen was du willst, aber solange du in meinem Haus bist, da wird gemacht was ich sage. Du willst gehen? Dann aber sofort. Ich dulde niemanden hier, der mich infrage stellt. Es ist zwar alles bereits von langer Hand geplant gewesen und alle hatten auch genug Umstände das alles für dich arrangiert wird. Aber bitte, dann zieh jetzt gleich los und such dir eine Bleibe für die Nacht. Ich würde mir auch noch ein paar Klamotten besorgen, denn deine kommen erst in ein paar Tagen nach und deine Tasche hast du ja verbummelt. Ruf auch bitte deine Eltern an und erkläre ihnen, dass du dir eine Wohnung irgendwo in der Stadt suchst. Du weißt zwar nicht, wovon du die bezahlen sollst, aber vielleicht hat deine Mom noch etwas Geld kurzfristig übrig. Einrichtung brauchst du denke ich nicht zwingend, so was ist im Allgemeinen überbewertet. Soll ich weiter machen?“

Lea spürte, wie sie immer kleiner wurde bei der Ansprache und wie sich ihre Augen mit Tränchen füllten. Sie war von den Argumenten dermaßen beeindruckt, dass sie in ihrem Kopf alle Pläne verwarf, was den heutigen Abend und die Nacht anging. Das war natürlich dumm von ihr und sie bereute jetzt ihre Worte.

„Es … “ kam ganz leise aus ihrem Mund, aber sie wurde sehr barsch unterbrochen.

„Zwei Möglichkeiten, meine Dame. Erstens, du schnappst dir die Sachen, die du noch nicht vergessen hast und verlässt auf der Stelle dieses Haus. Der Rest ist mir ziemlich egal. Oder zweitens, du akzeptierst meine Regeln und tust was ich sage. Morgen früh setzten wir uns gemeinsam hin und werden die Lage neu besprechen. Deine Entscheidung.“

Lea überkam ein Gefühl der Erschöpfung und sie konnte nicht verhindern, dass ihr ein paar Tränen über die Wange liefen. Sie schniefte und zitterte. Da kam ihre Tante auf sie zu und nahm sie zärtlich in die Arme. Ihre Körperhaltung hatte sich geändert und sie streichelte ihrer Nichte sanft über den Kopf. Sie ließ ihr Zeit. Zeit zum Entscheiden. Und zu Leas Gefühl der Erschöpfung gesellte sich ein weiteres. Es war mit einem Mal so heftig und übermannend, dass sie jetzt komplett die Kontrolle verlor und hoffnungslos losheulte. Sie weinte leise, aber bitterlich. Das war einfach alles zu viel für sie. Ihre Tante wiegte sie sacht und wartete, bis sie sich beruhigt hatte.

„Nun?“, fragte sie mit behutsamer Stimme.

„Bitte“ krächzte Lea schwach „Ich möchte bleiben. Es war ein komplett vermurkster Anfang und ich muss erst einmal alles sacken lassen.“

„Das verstehe ich. Und die bist auch weiterhin herzlich bei mir willkommen. Nur denke ich, dass wir beide jetzt wissen wo die Grenzen verlaufen und welche Bedingungen erfüllt werden müssen.“ Lea nickte benommen.

„Es wird Zeit zum Schlafen, das tut uns allen gut und morgen wird alles ganz anders aussehen. Jetzt komm, setzt dich hier hinauf.“

Sie half Lea auf den Wickeltisch, welche jetzt wie in Trance war. Sie drückte sie sanft zurück, sodass sie sich auf die weiche Unterlage legen musste. Sie zog ihr die Hose aus, dann das T-Shirt, die Socken und die Unterhose. Lea ließ alles geschehen.

„Oje, was haben wir denn da?“, fragte ihre Tante, als sie Leas Schambehaarung sah. „Ich fürchte, das wird so nichts, selbst für heute Nacht. Bleib bitte liegen, ich mache das schon.“

Sie schaltete ein Mobile an, welches über dem Wickeltisch hing und Lea war von der Melodie der Spieluhr, den Lichtern und den sich drehenden Figuren auf eine so seltsame Art eingenommen, dass sie ohne nachzudenken gehorchte. Sie merkte nur am Rande wie ihre Tante eine Creme auf ihre Haare auftrug und sie hob leicht den Kopf als es unten herum leicht brannte. Aber sie wurde immerzu von einer eindringlichen Stimme und dem Mobile abgelenkt und beruhigt.

Nachdem ihre Tante die Creme mitsamt ihrer Behaarung weggewischt hatte, kam sie wieder zu sich. Jetzt spürte sie ganz deutlich, wie ihre Beine angewinkelt und gespreizt wurden. Sie sah in das jetzt freundlich lächelnde Gesicht ihrer Tante und beschloss, dass das viel besser war als wenn sie schimpfte. Sie sah die dicke, weiße Windel, welche vor ihren Augen auseinander gefaltet wurde. Es sah wirklich wie eine übergroße Babypampers aus, nur ohne weitere Motive. Auf ein Kommando hin hob sie wie automatisch ihren Po und senkte ihn dann auf ein weiches Polster. Sie roch süßlich duftendes Babyöl, welches gleich darauf warm und zärtlich über ihre Haut gestreichelt wurde. Der typische Geruch des Puders kitzelte sie in der Nase. Es hatte etwas Elektrisierendes. Sie konnte diese Gefühle nicht einordnen, und gab sich ihnen einfach hin. Sie hörte ein lautes Rascheln und Knistern und ihre Beine wurden noch ein wenig weiter gespreizt, damit sich das dicke, weiche Polster eng zwischen ihnen schmiegen konnte. Nach einem reißenden Ratschen links und rechts von ihr wurden die Seiten der Windel von hinten um ihren Körper geschlagen und mit den Klebestreifen auf der Vorderseite fixiert. Ihre Tante prüfte die Bündchen und den Sitz der Windel und war endlich zufrieden.

„So. Schon fertig. Und es ist ja nur so lange wie ich dir trauen kann, dass du mir nicht die neue Matratze versaust.“

Lea verzog die Lippen, sagte aber nichts. Sie hatte sicher nicht vor die Windel zu benutzen, oder gar irgendetwas einzusauen. Sie erhob sich und wollte vom Wickeltisch herunter, als ihre Tante ihr einen dieser einteiligen Overalls hinhielt, wie auch Sophie einen trug.

„Ich nehme an, in deiner Tasche war auch dein Schlafzeug?“, kommentierte sie das mit einem schelmischen Grinsen. Lea war ertappt und sie ließ sich den Strampler über die Beine ziehen. Dann durfte sie aufstehen und die Arme in die Ärmel stecken. Ein leises Ritsch eines Reißverschlusses hinter ihr und der Onesie schmiegte sich komplett um ihren Körper. Ihre Tante fummelte noch etwas an ihrem Rücken herum und schien noch irgendeinen Knopf am Nacken zu schließen. Dann bekam sie einen Klaps auf den gewindelten Hintern und durfte nach unten gehen.

„Ich hoffe wir können solche Situationen wie gerade eben in Zukunft vermeiden und vernünftig reden.“ Lea nickte stumm.

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Windeltagebuch 01.03 2021

Den Eintrag hatte ich vergessen. Ich war wohl verrutscht. Hier also als keiner Nachtrag. 🙂

Wieder ein freier Montagvormittag. Heute stehe ich recht früh auf und bereite alles für einen Einlauf vor, da ich nicht in die Windel machen will, es aber bereits leicht drückt. Nachdem alles durchgespült ist und frisch geduscht, will ich diesmal eine der bunten Windeln versuchen. Ich entscheide mich für die My Diaper Blue. Die trägt auch Emma oft, ein Windelmädchen aus dem Internet.

Die Windel ist auffällig Dunkelblau mit sehr niedlichen Motiven darauf. Ein hellblaues und ein rosa Einhorn und ein kleiner Ritter. Diamanten und Herzen sind als Elemente dazwischen verstreut.

Ich falte die Windel auseinander und bemerke als Erstes, dass sie relativ dünn und auch recht klein geschnitten ist. Nicht so riesig und ausladend wie die Better Dry. Sie riecht sehr gut und die feste Plastikoberfläche fühlt sich toll an. Vorn ist sie noch mal extra verstärkt mit einer glatten, durchsichtigen Folie, dort wo die Klebestreifen später drauf gehören. Ich breite sie komplett aus und dokumentiere alles mit ein paar Fotos. Dann geht es ans anlegen. Ich lasse mir Zeit und prüfe den genauen Sitz recht lange. Die Klebestreifen sind wirklich sehr fest und man kann sie beliebig oft öffnen und schließen. Das ist klasse, um sie später noch mal neu nachzuziehen, wenn sich alles an den Körper angepasst hat.

Als ich die Windel zu meiner Zufriedenheit angelegt habe, bin ich von der Größe und Passform etwas überrascht. Sie ist keinesfalls so dick und hinderlich wie die Better Dry. Sie trägt sich sehr angenehm und ich könnte mir gut vorstellen, damit im trockenen Zustand mit einer Jeans darüber nach draußen zu gehen.

Man kann wunderbar mit ihr laufen, sie drückt nirgends und ist super angenehm und flauschig.

Ich ziehe Body und Strampler darüber. Man spürt die Windel und man watschelt auch leicht, aber ich denke, das könnte sich mit etwas Übung geben. Ich hege bedenken wegen des Fassungsvermögens und bin gespannt wie sie Flüssigkeit aufnimmt.

Und ich werde positiv überrascht. Die Windel ist ein richtiges Saugmonster. Beim ersten Mal einnässen fühlt es sich an, als ob gar nichts drin wäre. Sie quillt so gut wie nicht auf und saugt alles rasend schnell weg. Danach fühlt sie sich noch besser an. Nach dem zweiten Mal merkt man, dass sie etwas an Volumen zunimmt und die Flüssigkeitsverteilung ist nicht ganz optimal. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Ich habe es bis 13:30 Uhr nur 6 Mal geschafft hinein zu machen. Danach war sie gut voll, aber mit einer Gummihose darüber wäre sicher auch sieben oder gar achtmal einnässen drin gewesen. Das Fassungsvermögen ist unglaublich. Die Oberfläche fühlt sich Hammer an, wenn sie leicht spannt und die Klebestreifen halten auch nach dem Nachziehen bombenfest. Alles in allem eine wirklich gute Hochleistungswindel, in der man locker 12h oder mehr verbringen kann.