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Lea’s Erziehung (14)

Lea erwachte und fühlte sich zunächst wie gerädert. Sie rieb sich die Augen und musste sich einige Augenblicke umhersehen, um sich ganz bewusst zu werden, wo sie war. Schlaftrunken erinnerte sie sich. Verschwommen nahm sie wahr, dass es mitten am Tag war. Die Sonne schien hell in ihr Zimmer und sie wollte auf den Wecker schauen, der normalerweise auf dem Nachttischschrank stand. Doch zu ihrer Verwunderung war er verschwunden und an seiner Stelle war eine Art Kinderspieluhr für Babys getreten. Es war ein Nachtlicht, welches auch eine Melodie spielen konnte. Sie war noch zu verschlafen, als dass sie sich weiter darüber Gedanken machen konnte.

Sie streckte sich, schüttelte die Benommenheit ab und tappte zur Tür. Der Flur war leer und das ganze Haus war still. Leas Bauch grummelte und sie schluckte schwer, da sie einen trockenen Hals hatte. Sie hatte Hunger und Durst. Langsam ging sie über den Flur und die Treppe hinab. Wobei sie sich gut am Geländer festhielt.

Ihre Tante war in der Küche und drehte sich breit lächelnd zu Lea um, als diese hereinkam.

„Hey meine Kleine. Na du hast ja tief geschlafen.“ sprach sie mit freudigem Ton und lächelte noch breiter. „Du hast sicher riesigen Durst.“

Lea nickte und rieb sich noch mal die Augen. Frau Svenson war scheinbar bereits auf diese Situation vorbereitet und drückte ihrer Nichte eine Babyflasche mit einem milchig, gelb-weislichem Inhalt in die Hand. Die Flasche hatte einen Gummisauger und war mit süßen Bienchen bedruckt. Lea schaute verdutzt auf die Flasche in ihrer Hand. Sie blickte auf und ihrer Tante in die Augen, als diese plötzlich laut zu lachen anfing.

„Entschuldige Lea. Das konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Dein Gesicht war einfach zu komisch. Die ist natürlich für Sophie.“

Erleichtert seufzte Lea auf. Irgendwie mischte sich noch ein anderes Gefühl in ihr Gemüt. War das Enttäuschung?

Unsinn! Sie schüttelte leicht den Kopf und nahm dann das Glas, welches ihr Frau Svenson reichte und trank durstig. Es schmeckte nach Orangensaft, aber etwas wässriger. Er wurde wohl mit Wasser verdünnt.

„Wie ich sehe, waren ja doch einige nützliche Sachen in deiner Tasche.“ begann ihre Tante ein Gespräch. Lea nickte, ohne das Glas von den Lippen abzusetzen.

„Ich hoffe, dass du dich bald bei uns eingewöhnst. Das war sicher alles viel zu aufregend für dich. Meinst du, du schaffst es trocken zu bleiben und wir versuchen es erst einmal ohne Windeln bei dir?“

Lea verschluckte sich und hustete. Etwas Saft lief ihr übers Kinn. Frau Svenson nahm ein Stück Küchenrolle und wischte ihrer Nichte damit durchs Gesicht. Diese drehte ihren Kopf weg, wurde aber unnachgiebig sauber gemacht.

„Hmm. Ja natürlich Tante Doren. Ich mache doch nicht in die Hosen. Außerdem geht die Uni bald los, ich möchte dir da keine Umstände bereiten.“

Die große Frau nickte. „Nun gut. Wir werden es versuchen und schauen wie es sich entwickelt. Es wäre außerdem sehr lieb von dir, wenn du mir im Haushalt und mit Sophie helfen würdest. Zumindest, bis sich alles bei uns eingespielt hat. Ich erkläre die auch alles zum Spezialprogramm deiner Cousine. Oder sollte ich sagen, deiner Baby-Cousine?“

EErneut nickte Lea und ein wenig Aufregung stieg in ihr auf. Ihre Tante wollte das mit Sophies Erziehung wirklich durchziehen und sie sollte ihr dabei helfen. Irgendwie gefiel ihr der Gedanke.

Frau Svenson sah das Glitzern in Leas Augen und lächelte sie aufmunternd an. Innerlich grinste sie breit, als ob ein geheimer Plan, welchen sie lange vorbereitet hatte, erfolgreich seinen Anfang nahm. Sie deutete mit einem Kopfnicken auf die Milchflasche, die Lea immer noch in der einen Hand hielt.

„Dann können wir gleich damit anfangen. Sophie hat sicher auch großen Durst. Ich möchte auch, dass sie mehr Flüssigkeit zu sich nimmt. Sie soll schließlich nicht dehydrieren und gesünder ist es außerdem.“

Damit schien alles gesagt und beschlossen. Lea trank ihr Glas leer und würde sich ab jetzt von den Ereignissen treiben lassen. Alles klang nach einem sehr exotischen Abenteuer und sie war mehr als gespannt, in welche Richtung diese verrückte Geschichte sich entwickeln würde würde.


Zusammen gingen sie zu Sophies Zimmer. Frau Svenson öffnete leise die Tür und schob Lea hinein.

„Da ist unsere kleine Babymaus. Du musst es dir so vorstellen, dass sie jetzt einen zweiten Geburtstag erlebt und noch mal ganz von vorn anfangen kann. Sie soll eine ganze Baby- und Kleinkindentwicklung noch einmal durchleben, dabei achte ich darauf, dass sie sich zu einem wirkliche braven und folgsamen Mädchen entwickelt. Früher habe ich oft viel zu viel gearbeitet und Sophie vernachlässigt. Es ist also meine Schuld, dass sie auf eine schiefe Bahn geraten ist. Aber ich möchte das ab jetzt ändern und mich sehr intensiv um sie kümmern.“

Doren atmete tief durch. Es schien ihr wirklich wichtig zu sein, ihrer Tochter zu helfen.

„Ich muss zugeben, dass ich mir auch schon länger gewünscht habe, ich könnte meine Kleine noch einmal umsorgen, wickeln, füttern und erziehen. Ich glaube, da habe auch ich einiges verpasst. Ich hatte damals ja eine Nanny angestellt. Na ja, das ist Vergangenheit. Möchtest du ihr das Fläschchen geben?“

So So wie ihre Tante das erklärte, kam es Lea in dem Augenblick total einleuchtend und logisch vor. Sie bewunderte, wie sehr sich Sophies Mutter um das Wohlergehen ihrer Tochter zu sorgen schien. Sie war bereit, ihr dabei mit Rat und Tat zu helfen.

Lea sah in das Zimmer hinein und zum Gitterbett. Was sie dort sah, lies sie sofort ihre Müdigkeit völlig vergessen und fasziniert ging sie näher heran. Auf einer matt glänzenden, gummierten Matratze lag Sophie. Das Erste, was sofort auffiel, war, dass sie mit den Riemen komplett festgeschnallt war. Dieses Mal kamen alle verfügbaren Fixierungen zum Einsatz. Riemen gingen über die Fußgelenke, die Unter- und Oberschenkel, über die Handgelenke sowie Unter- und Oberarme. Die Arme lagen nicht seitlich, sondern abgewinkelt links und rechts nach oben gestreckt wie bei einem friedlich schlafendem Baby. Ein breiter Gurt verlief über den Bauch und traf sich mit einem Hüftgurt kreuzförmig im Schrittbereich. Durch die Beine zog sich ebenfalls ein sehr breiter Gurt, der wiederum mit den Oberschenkelriemen und dem Hüftgurt verbunden war. Der Schrittgurt spannte sich stramm über ein unglaublich dickes Windelpaket, welches die Beine weit spreizte. Der Oberkörper steckte in einem Brustgeschirr, welches mit dem Bett verbunden war und mit Gurten über die Schultern verlief, um sich mit dem Bauchgurt zu vereinen. Alles war so am Bett fixiert, dass man sich in keine Richtung bewegen konnte. Sophies Kopf lag zwischen zwei keilförmigen, festen Schaumstoffkissen, sodass sie ihn nicht drehen konnte. Über ihre Stirn ging ein weiterer Gurt, welcher den Kopf nach unten und die beiden Keile an die Seiten drückte.

Das Mädchen konnte sie so keinen Millimeter rühren, nicht aufstehen und sich auch nicht umdrehen. Sie steckte in einem roten, bunt bedruckten Strampelanzug mit Füßlingen, der am Rücken verschlossen wurde, aber auch eine Öffnungsmöglichkeit im Schrittbereich besaß. Ihre Hände waren in ein paar dicke Polsterungen verpackt, welche an Fausthandschuh erinnerten, aber keinen Daumen besaßen. Sie wurden an den Handgelenken gesichert. Sie trug eine Babyhaube und war ungewohnt still. Als Lea sich über das Gitter beugte, sah sie auch warum. Fast der gesamte untere Teil ihres Gesichtes war mit einer eng anliegenden Platte verdeckt, welche an einen überdimensionalen Baby-Schnuller erinnerte. Vier Riemen gingen von der Seite der Platte um ihren Kopf, zwei Riemen kreuzten sich unter ihrem Kinn und verbanden sich mit den unteren Kopfriemen und zwei weitere Riemen gingen von der Oberseite an Sophies Nase vorbei über die Stirn. Alle Verschlüsse und Riemen waren fest angezogen. An der Vorderseite der Platte ragten zwei Schläuche heraus, ein dicker und ein dünner. Wobei der dickere von den beiden am Ende verschlossen war. Der dünnere endete an einem Birnenförmigen Blasebalg.
Über den Augen des Babymädchens war eine hautfarbene, enganliegende Latexmaske gezogen, auf die zwei große, blaue Babyaugen gemalt waren. Sie konnte sich weder bewegen noch etwas sagen oder etwas sehen.

„Streichel sie ruhig. Berührung und dumpfe Geräusche sind das einzige, was das Baby mitbekommt.“ sagte ihre Tante und tippte sich grinsend auf die Ohren.

„Sie sieht nichts, hört nichts und kann sich nicht bewegen. Sie lebt ganz in ihrer Welt, wie ein richtiges Baby im Mutterleib. So hat sie jetzt viel Zeit sich auf ihr neues Leben einzustellen, Dinge zu vergessen und Dinge wieder neu zu lernen. Dabei helfen wir ihr natürlich, nicht wahr, Lea?“

Lea war so verblüfft, dass sie nur ganz langsam nicken konnte. Sie streckte ihre Hand aus und berührte ihre Cousine sanft am Arm. Diese bemerkte erst jetzt, dass jemand im Zimmer und in ihrer Nähe war. Sie begann sich zu bewegen und ein zartes Fiepen und Brummen klang durch die Schnullerknebelplatte.

Frau Svenson trat neben Lea und hakte das Frontgitter aus, um es zur Hälfte nach unten zu schieben. Sie beugte sich über ihre Tochter und tätschelte sacht die riesige Windel. „Ich wollte ihr erst Katheter verpassen, aber so geht es denke ich auch. Die Windel hält mindestens 48 Stunden und sie ist super dick mit Barriere Creme eingecremt. Sie wird auch nicht bemerken, wenn ich sie frisch wickelte. So wird sie natürlicher an eine Inkontinenz gewöhnt.“

Sie grinst und nimmt eine große Spritze in die Hand. Es war eine Fütterungsspritze mit 500ml Inhalt, welche mit einem dicken, cremefarbenen Brei gefüllt war. Sie öffnete den Verschluss des dicken Schlauches an Sophies Knebel und steckte den Ausgang der Spritze hinein.

„Siehst du, Sophie kann nicht entscheiden, ob und wann sie etwas isst. So muss ich mir nie Sorgen machen, ob sie genug gegessen oder getrunken hat. Das ist ein Fütterungsknebel, er ist so gebaut, dass man alles schlucken muss, was durch den Schlauch geht. Da wird einfach ein Reflex ausgelöst und man kann es nicht verhindern. Sehr praktisch, oder? Sie kann so zwar nichts schmecken, wird aber mit allen wichtigen Nährstoffen für ihren Körper versorgt. Sie war früher immer sehr nachlässig damit. Ich freue mich schon auf das Strahlen in ihren Augen, wenn sie zum ersten Mal wieder etwas schmeckt, wenn wir ihr ein Fläschchen geben. Bis dahin wird sie Geschmack komplett vergessen haben und kann wieder alles neu erfahren. Dieses Mal werde ich dafür sorgen, dass sie Broccoli lieben wird.“

Langsam drückte Frau Svenson den Brei aus der Spritze durch den Schlauch. Als er im Mundteil angekommen war, bildete sich dort eine Ausbeulung, welche Sophie zum Schlucken zwang und ein erster, geschmackloser Happen wurde von ihr artig eingenommen. Danach senkte sich die Beule wieder, bis ihre Mutter neuen Brei nachschob. Sophie wimmerte bei jedem Mal, aber es blieb ihr absolut keine Wahl. Nachdem der Brei leer war, zog Frau Svenson die Spritze noch einmal mit einem halben Liter der gelblichen Flüssigkeit aus dem Babyfläschchen auf und verabreichte diese ihrer Tochter auf dieselbe Weise. Danach verschloss sie das Schlauchende wieder, schob das Gitter hoch und richtete sich zufrieden auf.

„So. Ich denke, jetzt lassen wir sie ein wenig ausruhen. In einer Stunde bekommt sie noch Wasser zu trinken. Möchtest du noch ein wenig bei ihr bleiben?“

Lea nickte wieder. „Und wie lange soll sie so liegen bleiben?“

„Nun ja, erst mal bis morgen früh. Dann schauen wir nach ihrer Windel und drehen sie auf den Bauch. Sie soll sich ja nicht wund liegen. Und dann kommt es darauf an, wie gut die Hypnose und die Medikamente wirken.“

Lea drehte sich ruckartig herum und starrte ihre Tante mit offenem Mund an. „Was denn für eine Hypnose?“

Frau Svenson tippte wieder an ihr Ohr. „Sie hat schalldichte Inohrkopfhörer. Darüber hört sie permanent eine Hypnose CD. Es sind 25 Tracks darauf, jeder mit unterschiedlichem Effekt, aber alle zielen darauf ab, dass sie sich wie ein richtiges Baby fühlt, denkt und handelt. Einige veranlassen sie, dass sie unbewusst einnässt, andere lassen sie ihren Wortschatz vergessen und andere setzten Steuertrigger bei ihr. Das wird ihr bei ihrem neuen Leben helfen. Ich zeige es dir später genauer. Möchtest du mal reinhören?“

Das Mädchen schüttelt verlegen den Kopf. „Ähm, nein, ich denke, ich will noch ein bisschen groß bleiben.“ Sie verzieht gequält ihr Gesicht als ihr selber klar wird, dass ihre Formulierung irgendwie unglücklich klang.

Ihre Tante grinste nur. „Vielleicht später. Es wirkt auch nur mithilfe der Medikamente. Das bedingt sich bei dieser Therapie sozusagen. Zuerst wird sie einer Regression unterzogen, was relativ schnell verläuft und dann wird sie ganz langsam wieder heranwachsen. So bilden sich Verbindungen im Gehirn neu und sie wird eine ganz neue alte Sophie werden.“ Frau Svenson dachte laut nach, nachdem sie das so ausgiebig erklärt hatte.

„Theoretisch würde das auch umgekehrt funktionieren. Also, dass man jemanden ganz langsam zurückentwickelt. Aber dann hätte man am Ende ja ein sehr großes Baby. Das wäre wohl seltsam.“ Sie schaut Lea dabei direkt an und diese wirkt irritiert.

„Ahh, ja. Das wäre wirklich seltsam.“ stammelte sie und schaute wieder durch die Gitter auf das gefesselte Mädchen im Babybett.

„Willst du noch ein bisschen bei Sophie bleiben?“ fragt Doren.

„Ja, bitte.“, antwortet Lea ohne zu zögern. Sie wollte ihre Cousine aus irgendeinem Grund noch ein wenig betrachten.

„Gut, dann bis später, ich hab noch ein wenig Arbeit zu erledigen.“, damit ging Frau Svenson aus dem Zimmer und lies die Mädchen allein.

Baby Tinas wundersamer Lebenswandel

Tina (7)

Tina heulte wie ein Schlosshund, als sie sich jetzt zum gefühlt zwanzigsten Mal vor der verschlossenen Toilettentür steht und es einfach nicht mehr halten kann. Mitten am Tag hat sie sich in ihre Pampers gepullert, obwohl sie es doch halten wollte. Ja, sie hat vielleicht in den letzten Tagen die Windeln zu oft verwendet, aber sie wollte das jetzt nicht mehr. Am Anfang hat sie es aus Trotz einfach laufen lassen und die Windeln ausgiebig gefüllt. Sie hatte geglaubt, dass ihre Mutter es bald leid sein würde, sie 4–5 Mal am Tag trocken zu legen. Denn mehr als eins bis zwei Blasenentleerungen hielten die Pampers nicht aus und Tina trank mit Absicht extra viel, um ihrer Mutter Arbeit zu machen.

Doch Tinas Mutter ließ sich dadurch überhaupt nicht beirren. Regelmäßig kontrollierte sie die Windeln ihrer Tochter und wechselte sie ihr, wenn sie fürchten musste, dass sie bei der nächsten Ladung auslaufen könnten. Das war recht einfach, da sie Tina im Haus nur ein T-Shirt erlaubte und so der Zustand ihrer Windel gut sichtbar war. Ein paar Mal quakte sogar Marie, dass ihre große Schwester schon wieder dicke, gelblich verfärbte, volle Pampers anhatte.

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Als Tina nach ein paar Tagen merkte, dass es ziemlich schnell langweilig wurde ohne ihre Freunde zu treffen, ohne Handy und Computer, da wollte sie keinen Hausarrest mehr und auch keine Babywindeln. Außerdem war ihr heute Morgen aufgefallen, dass ihr Kleiderschrank aus, bzw. umgeräumt wurde. Alle ihre Slips waren verschwunden und auch ihre coolen Lieblingsshirts, ihre Röcke und Hosen. An ihrer Stelle lagen da jetzt weitere Pamperswindeln, alberne Kleinkinder T-Shirts, seltsame Bodys, Strumpfhosen und anderer Babyquatsch. Eindeutig zu viel für das Mädchen und so stampfte sie wütend zu ihrer Mutter und beschwerte sich lautstark. Jammernd, nörgelnd und maulend versuchte sie ihr altes Leben wiederzubekommen.


Und was haben ihr all die Widerworte gebracht? Tinas ständiges Geplärre, die frechen Antworten und die Beleidigungen möchte ihre Mutter nicht mehr so hinnehmen. Ihr fiel ein, dass ihre beiden Mädchen als sie noch kleiner waren, immer aufgehört haben zu schreien, wenn sie einen Schnuller in den Mund bekamen. Vielleicht funktionierte das ja heute immer noch? Kurzentschlossen suchte sie nach einem alten Nuckel von Marie und fand auch einen. Den steckte sie ihrer großen Tochter bei deren nächsten Wutausbruch einfach in den Mund und ermahnte sie, ihn auch dort zu belassen.

Als Tina den Nuckel sah und ihr bewusst wurde, was das für sie bedeutete, kam ihr dieses Babyaccessoire wie eine riesige Knebelbirne vor, dabei war es nur ein NUK der Größe 3. Für sie sah er aber auf den ersten Blick wie so ein alberner Riesen Schnuller aus.


Was meinte ihre Mutter eigentlich gerade, sie würden jetzt Windeln in ihrer Größe kaufen? Tina dachte, wenn die Pampers Packungen alle sind, wäre der Spuk vorbei. Und was ist mit „andere“ Sachen gemeint und warum wurde sie dauernd Baby genannt?

All diese Fragen gingen dem Mädchen erst durch den Kopf, als sie bereits angeschnallt auf der Rückbank des Autos ihrer Mutter saß und mit ihr in die Stadt fuhr. Sie war so überrascht worden, dass sie nur am Rande mitbekam, dass sie immer noch die volle Pampers trug und den Schnuller ihrer Schwester im Mund hatte.

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Gut Verpackt

Ich erwähnte bereits in einem vergangenen Beitrag, dass es mir immer großen Spaß macht, die bunt bedruckten Verpackungen von Windeln zu betrachten und die Aufschriften durchzulesen. Ich habe angefangen selber solche Packungsdesigns zu entwerfen und finde es lustig, die Welten von Babyprodukten und Windelliebhabern zu verschmelzen.

In den letzten Jahren sind von verschiedenen Herschellern ja bereits solche Ansätze umgesetzt worden. Anfangs war man da eher vorsichtig wie bei den Rearz Princess Pink, welche zwar bereits sehr verspielte Motive verwendeten, aber bei denen die Aufmachung immer noch etwas von einem Erwachsenen-Spiel hatte. Später wurden die Hersteller mutiger und kreierten Produkte wie die Crinklz FairyTale oder die LfB Zirkus. Diese Windeln sind bunt bedruckt und ebenso verpackt. Sie erinnern an Babywindeln in Übergröße und werden mit Eigenschaften wie „Extra breiter Watschel-Schnitt“ oder „Super laut raschelnde, feste Außenfolie“, beworben.

Diese Verpackungen und die echten Babywindeln haben mich zu Entwurf der „Dinky’s“ Windelpackung inspiriert. Ich habe Sheepy recyclet und mir ein paar neue Eigenschaften ausgedacht, welche vielleicht für ABDLs interessant sein könnten. Wer möchte nicht in extra dicken, kindisch bunt bedruckten Windeln mit Sicherheitsverschluss bis zu 24h verpackt sein, mit dem Wissen, dass der Inhalt des Kartons noch sehr lange ausreichen wird, um nicht allzu schnell diesen Genuss zu vermissen. 😉

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Da eine so niedliche Verpackung natürlich immer im Sichtfeld des Windelträgers aufbewahrt wird, wird dieser ständig daran erinnert, für wen genau diese Windeln sind und warum er sie tragen muss. Es wird klargestellt, dass sie extra für ihn hergestellt wurden und dass alles, was sie mit ihm machen, beabsichtigt ist.

Vielleicht habt ihr ja noch Ideen, welche Eigenschaften sich ein ABDL oder Windelliebhaber für seine Windeln wünscht und welche um bedingt auf der Verpackung beworben werden sollten? Schreibt mir doch gerne ein paar Vorschläge in die Kommentare.

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Schnuller und Häubchen

Was gehört für viele zu einem richtigen Adult Baby, außer den Windeln natürlich. Genau. Ein Schnuller. Nach den Windeln ist er wohl eines der wichtigsten Identifikationsmerkmale für viele aus der Szene.

Ich hatte es schon ein paar Mal erwähnt, dass bei mir persönlich der Fokus mehr auf den Windeln an sich liegt, aber da ich auch einen leichten Hang zu einer Sub habe, interessieren mich auch Dinge, mit denen ein Little noch zusätzlich ausgestattet werden könnte. Ich besitze ein paar Schnuller, welche ich mir einfach aus Neugier gekauft und auch ausgiebig getestet habe. Allein nutze ich sie aber eher selten. Reizen würde mich, wenn ein liebevoller Partner sanft dafür sorgen würde, dass ich meinen Schnulli nicht „vergesse“. Oder ich ihn von ihm bekomme, wenn ich maulig bin, vorlaut oder einfach nur müde. Ich meine damit nicht unbedingt einen Lebenspartner, eher eine Vertrauensperson.

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Was mich weiter sehr fasziniert, ist eine mehr oder weniger „ungewollte“ Babyfizierung. Das hat natürlich etwas mit Kopfkino zu tun und ich meine damit nicht, dass jemand wirklich gegen seinen Willen so behandelt wird. Es ist einfach der Reiz von einer dominanten Vertrauensperson angeleitet zu werden, auch wenn man selber nicht genau weiß, was man eigentlich will.

Und dazu gehören für mich auch so peinliche, demütigende und babyhafte Dinge wie eine Babyhaube, wie die, welche die kleine Sheepy auf dem Bild oben trägt. Ihre Mami hat sie schon so weit erzogen, dass sie die Bänder unter dem Kinn gar nicht immer mehr zubinden muss. Die Kleine hat sich schon so daran gewöhnt, sich in diesem Aufzug in der Öffentlichkeit zu bewegen, dass sie sich nicht mehr groß dagegen wehrt. Und sie ist ja nie allein, sondern geht immer brav an der Hand eines Erwachsenen.

Ein wirklich liebes Mädchen. Dafür durfte sie sich auch einen neuen Schnuller aussuchen. Der ist diesmal noch ein wenig größer als ihr alter und wenn sie ihn trägt, ist der Saugteil so groß, dass sie fast gar nicht mehr artikuliert sprechen kann. Das muss sie aber auch nicht, man kümmert sich ja um sie, ohne dass sie etwas dazu sagen müsste oder könnte.


Sucht ihr auch nach so süßen Schnullern für euch oder eure Kleinen? Ich selber habe einige Schnuller von LFB mit denen ich sehr zufrieden bin. Vor allem die der zweiten und dritten Generation. Aber auch der NUK Saugtrainer trägt sich sehr angenehm, obwohl er natürlich nicht so niedlich aussieht. Die Auswahl ist da mittlerweile aber rießig von verschiedenen Erstellern und Anbietern. Zum Beispiel diesen hier von SaveExpress, den ich auch besitze: Panda Schnuller.

Bei dem angesprochenen Häubchen finde ich die Suche schon etwas schwieriger. Sie sollte natürlich besonders niedlich gestaltet sein und kindlich bunte Farben haben. Dazu mit viel Schleifen und vielleicht sogar Spitze. Am ehesten findet man so etwas in der Richtung in der Kostümabteilung, so wie dieses Babykostüm mit Strampler, Haube und einem überdimensionalen Lätzchen mit albernem Schriftzug. Ich überlege schon lange, ob ich mich mit so einer „Verkleidung“, unter der ich natürlich besonders dicke Windeln trage, auf eine Kostümparty gehen würde. Dazu fehlt mir aber sicher wieder meine genannte Vertrauensperson, welche es für das Beste halten würde, wenn ich das tue.

Weitere Hauben, die ich gefunden habe, könnten aber auch recht gut zu einem Babyoutfit passen. Wie dieses Model Damenhaube oder diese Haube für jüngere Mädchen.