„Trockentraining“

Im letzten Beitrag habe ich gestanden, das ich die heißen Tage im Sommer als Ausrede benutzt habe um keine Windeln zu tragen. Aber ich erwähnte auch, das ich meine Leidenschaft doch nicht ganz vernachlässigt habe. Neben sporadischen Lustmomenten, in denen ich mich dick gepampert habe, habe ich noch etwas Neues ausprobiert, was mir zufällig eingefallen war.

Ich habe vor einiger Zeit einmal beschrieben, dass ich, wenn ich Windeln trage, sehr schnell in einen „Modus“ verfalle, bei dem ich in hoher Frequenz kleine bis sehr kleine Mengen Urin in die Windeln nässe. Immer wenn ich auch nur ein kleines Anzeichen spüre, konzentriere ich mich kurz und tröpfel dann meist nur etwas heraus. So füllen sich die Windeln über einen konstanten Zeitraum gleichmäßig. Das hat meiner Meinung nach ein paar Vorteile. Zuerst einmal habe ich sehr oft dieses Gefühl der Entleerung, was ich als sehr angenehm empfinde. Die Windeln laufen weniger häufig aus, da so kleine Mengen besser von dem Saugpolster verarbeitet werden können und die Windel Zeit hat alles homogen zu verteilen. Und es fühlt sich einfach mehr danach an, das ich die Windeln wirklich brauche. Nach 1–2 Tagen in Windeln, geht dieses Tröpfeln zu einem Automatismus über und ich denke sehr oft gar nicht darüber nach, wenn ich es laufen lasse. Das hat für mich etwas von unwillkürlichen Einnässen, obwohl ich es ja sehr bewusst mache, aber eben schon wieder so oft, dass man kaum noch Notiz davon nimm.

Natürlich habe ich auch immer wieder Situationen, in denen ich es wirklich einfach vergesse und die Blase dann mehr drückt. Aber das ist auch kein Beinbruch, dann bekommt die Windel eben mal mehr ab, was sich auch sehr schön anfühlt.

Entschließe ich mich nach einer Weile keine Windeln mehr zu tragen, weil ich keine Lust mehr habe oder es eine bestimmte Situation einfach nicht hergibt, ist es nicht so, das ich dann alle fünf Minuten auf die Toilette rennen muss, weil ich mich so sehr an das Einnässen gewöhnt habe. Es ist ein kurzer Moment der Umstellung und dann geht es wieder ganz normal ins Klo und nicht in die Hosen.

Genau darüber habe ich nachgedacht. Ich habe fast keine Hemmungen mehr in Windeln zu nässen. Sobald ich welche anhabe, läuft es in den meisten Situationen und Positionen sehr gut. Außer beim Laufen und Gehen, das über ich gerade noch. Trage ich jedoch keinen Schutz, dann habe ich eindeutig diese Hemmungen. Ich habe es zuerst stehend im Bad versucht, nur mit einem einfachen Slip an und wollte ihn einfach so wie ich war einnässen. Ich spürte sogar einen mittelstarken Druck, mehr als ich es habe, wenn ich in die Windeln tröpfel. Aber zu meinem Erstaunen, ging es nicht. Und nicht nur das es nicht sofort klappte, nein ich blieb bei diesem ersten Versuch komplett trocken. Erst als ich mich auf die Klobrille gesetzt habe, ging es fast im selben Moment los und es war nicht so wenig wie ich erst dachte.

Das brachte mich zum Grübeln. Selbst wenn meine Blase mehr gefüllt ist, als wenn ich mich in Windeln entspanne, um diese zu benutzen, konnte ich nicht einfach so in meinen Slip pullern. Das musste diese berühmte psychologische Sperre sein, die einen im Kindesalter bei der Sauberkeitserziehung anerzogen wird und einen so stark prägt, das es ein Leben lang fest im Unterbewusstsein verankert ist.

Ich fasste einen Plan. Ich wollte versuchen diese Blockade im Kopf, wie ich es nenne, aufzuweichen. Wenn man das schaffte, dann würde das Einnässen in eine Windel vielleicht noch einfacher, noch entspannter und noch interessanter werden. Vielleicht ist das alles nur Unsinn, was ich mir da gedacht habe, aber der Reiz etwas Neues auszuprobieren war nun einmal da und er war stark.

Ab da fing ich an, egal wo ich war, wenn ich Lust und Zeit hatte, zu versuchen einzupullern. Vornehmlich, wenn ich keine Windeln trug. Ich war so überzeugt davon, dass es zumindest am Anfang ohnehin nicht klappen würde, das ich keine Angst vor einem echten Unfall hatte. Sollte ich spüren das wirklich etwas kommt, könnte ich immer noch schnell einhalten. Wichtig war mir, das ich dabei keinen Schutz über den einer Unterhose hinaus benutzte, um die psychische Blockade voll zu erfahren.

Ich war so fasziniert von dem Gedanken in die Hosen zu machen, dass mich das eine ganze Woche intensiv beschäftigte. Schnell stellte sich eine Art Frustration ein. Es klappte nicht. Es tröpfelte nicht und ich hatte auch nie das Gefühl, das ich kurz davor war. Eher wurde die Blockade in meinem Kopf nur noch weiter gefestigt. Ich probierte andere Strategien, denn so einfach wie ich es mir vorgestellt hatte, war es für mich überhaupt nicht. Und ich kann da auch nur für mich sprechen, denn ich weiß wirklich nicht, ob es anderen genauso ergeht.

Ich passte einen Tag ab, an dem ich allein war und genug Ruhe für mich hatte. Ich zog mir einen einfachen, schwarzen Baumwollslip an, darüber eine ältere Jogginghose und ein T-Shirt. Damit ging ich ins Bad und stellte mich in die Dusche. Ein wenig an den Kabinenwänden abgestützt, versuchte ich es laufen zu lassen. Ich konzentrierte mich, atmete ruhig und entspannte mich so gut ich konnte. Es verging eine ganze Weile mit vielen kleinen Rückschlägen, aber es wollte nicht wirklich klappen. Ich machte eine Pause und trank erst einmal ordentlich und wartete darauf, das ich wesentlich dringender musste.

Ich wartete so lange, bis ich wirklich einen höheren Druck in meiner Blase verspürte, als es sonst der Fall war, wenn ich bereits aufs Klo gegangen wäre oder es einfach in die Windeln gemacht hätte. Nicht so stark, das ich von einem Bein aufs andere hätte hüpfen müssen, oder ich wirklich einen Unfall befürchtet hätte. Aber stark genug, das es nun endlich mit meinem Vorhaben hätte klappen müssen.

Ich ging wieder in die Dusche, weil ich dort das Gefühl hatte weniger gehemmt zu sein. Ich versuchte es erneut, aber anstatt das es mir leichter fiel, verkrampfte sich mein Unterleib eher noch mehr. Ich musste echt dringend, aber konnte nicht in meinen Klamotten einmachen. All die Jahre, in denen ich in bestimmten Situationen befürchtet habe einen Unfall zu haben, kamen mir jetzt plötzlich dumm vor. Es wäre auch damals vermutlich nichts passiert, bis es zum aller äußersten gekommen wäre. Man lernt selbst bei seinem eigenen Körper scheinbar nie aus.

Ich habe dann die Jogginghose ausgezogen, als der Druck immer stärker wurde. Und dann hat es irgendwann wirklich geklappt. Es war ein Akt höchster Konzentration und mentaler Anstrengung. Ein paar mal gingen ein paar Spritzer ins Höschen und dann begann ein kleines Rinnsal. Ich verkrampfte gleich wieder, als ich die Flüssigkeit an meinen Beinen hinab laufen spürte. Also noch einmal versuchen. Jetzt war ich so darin vertieft, dass es beim zweiten und dritten Versuch einfacher ging und beim dritten konnte ich es dann wirklich richtig laufen lassen. Und es war eine Menge und es fühlte sich unglaublich erleichternd an. Ich stand in meiner Dusche, mit einer Unterhose und einem T-Shirt und pullerte hemmungslos ein. Ich war total berauscht, verstand aber nicht, warum das so schwer war.

Als ich fertig war, schaute ich an mir herab. Der schwarze Slip war dunkel verfärbt und pitschnass. Es roch nach Urin in der Duschkabine und eine gelbliche Pfütze hatte sich unter mir gebildet und gurgelte leise in den Abfluss. Ich fühlte mich ein wenig seltsam. Beschämt vielleicht, beschmutzt? Ich war mir nicht sicher was es war. Aber ich war sicher, dass ich es noch einmal erleben wollte. Nicht nur in einer Dusche und mit mehr als einer Unterhose an. Klingt das nach einem seltsamen Verlangen? Ich war mir ziemlich unsicher.

Ich duschte direkt und versuchte es an diesem Tag nicht noch einmal. Erst als ich Abends im Bett lag, dachte ich wieder darüber nach. Mir kam auch sofort in den Sinn, wie es wäre hier im Liegen ins Bett zu machen. Einfach so, ohne Schutz und ohne Windel. Ich probierte es direkt, warum lange warten? Aber es war klar, das da überhaupt nichts passierte.

Seit dem übe ich regelmäßig. Ich achte aktiv und sehr genau auf den Übergang zwischen gewindelt und ungewindelt und versuche mich und meinen Körper besser kennenzulernen und zu erforschen. Ich habe ein neues Ziel. Ich möchte es schaffen in vollen Klamotten, ohne Windel in verschiedenen Situationen einzunässen. Ich will die Blockade in meinem Kopf, die Sauberkeitssperre, welche mir als kleines Kind so stark eingeprägt wurde, kontrollieren können und sie beherrschen. Ich weiß nicht genau warum, aber es reizt mich einfach genauso wie das Tragen von Windeln selber.


Habt ihr auch schon mal so etwas versucht, oder habt ihr Fantasyn vom Einnässen ohne Windeln? Vielleicht hat der ein oder andere ein paar Tipps für mich, oder einen Ratschlag damit es leichter geht. Mache ich etwas falsch? Gibt es noch weitere Übungen, mit denen ihr vielleicht sogar schon Erfahrungen habt? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

12 Gedanken zu “„Trockentraining“

  1. Avatar von windelfohlen windelfohlen schreibt:

    was ich schon gemacht habe ist folgendes.
    graue Strumpfhose angezogen und nur eine dünne Einlage, Gummi Reitstiefel an und T-Shirt Pullover, in der Nacht dann raus spazieren gehen und unterwegs dann einmachen.
    Natürlich saugt die Einlage nicht alles, und der Rest fliesst dann die Strumpfhose runter in die Stiefel.
    War aufregend und peinlich zugleich, und war eine kleine Strafaufgabe das mir zeigt das ich ja noch Windeln brauche.
    Ja hab geschaut das ich niemand damit belästige daher auch in der Nacht.

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    • Na, wenn man so nach Hause kommt, sind Windeln natürlich keine Frage mehr. Meine Stiefel würde ich aber sehr ungern so einsauen. Vielleicht ziehe ich bei so einem Ausflug lieber nur Plastik-Flip-Flops an, die kann man hinterher dann einfach sauber wischen. Passen auch besser zu einer kleinen Pampersmaus. 😉

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      • Avatar von windelfohlen windelfohlen schreibt:

        Ja ich habe da ganz billige Gummireitstiefel genutzt, da die einfach zu reinigen waren, einfach in dusche oder Badewanne von innen ausspülen und dann trocken und schon sind die wieder sauber.

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  2. Avatar von Fräulein Fräulein schreibt:

    Hallo Ewa ich hab s mal im Sommer ausprobiert während der Gartenarbeit ! mein tipp

    einen Sonnigen Tag aus suchen , gute Laune , einen Rock oder ein Kleid , Sandalen , viel Trinken, oder wasserhaltiges Obst Essen , und einen Slip , und am besten eine Einlage die schon ein (bischen feucht ist !!!!! sehr wichtig )und dann funktionierts bestimmt lg. ich finden deinen blog echt super mach weiter so 😉

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    • Das klingt nach einem spannenden Abenteuer. So was wäre natürlich nur etwas für einen warmen Sommerabend. Aber die Idee ist klasse und geht genau in die Richtung, welche ich mir auch überlegt habe. Vielen Dank.

      PS: Warum muss die Einlage ein wenig feucht sein?

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  3. Avatar von WindelWindel WindelWindel schreibt:

    Hallo Ewa,

    lieben Dank für deinen Bericht. Ich habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht und ich verfolge aufmerksam deine Entwicklung. Folgendes habe ich selbst ausprobiert und vielleicht ist das auch etwas für dich:

    • natürlich viel trinken
    • keine Windel
    • wähle deine Kleidung (ich habe Jeans gewählt)
    • Toilettenverbot, bis der Wecker klingelt
    • stelle einen Wecker für in z.b. 3 Stunden
    • Sobald der Wecker klingelt, darfst du – vorher auf gar keinen Fall!

    Tipp: suche dir rechtzeitig einen passenden Ort: Dusche oder Terrasse 🙂

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    • Vielen Dank für die interessante Anleitung. Wie ich mich kenne, würde ich Schussel dann die Zeit bestimmt verpassen und wenn die Blase drückt, stehe ich irgendwo an einem Ort, der für so ein Experiment total ungünstig ist. Z.b. mitten beim Einkaufen. XD

      Bei einer Jeans würde man das Ergebnis auf jeden Fall nicht übersehen können. Ich glaube, ich würde eher so etwas wie einen langen Rock wählen, aber mal schauen was noch so kommt. Bisher schaffe ich es ja nicht mal an einem ruhigen Ort in eine Jogginghose zu machen.

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      • Avatar von collectiveso987cdc79ea collectiveso987cdc79ea schreibt:

        Hallo Ewa,

        vielleicht habe ich es nicht genau genug beschrieben. Ich meinte es so:An einem Tag, an dem man allein zuhause bleibt, wäre auch eine Jeans kein Problem und das Gefühl komplett in eine Jeans zu pullern, ist schon besonders. Man darf also auf gar keinen Fall pullern, bevor der Wecker klingelt. DAS IST ABSOLUT VERBOTEN. Wenn es lang genug gedauert hat, man eine volle Blase hat und dann der Wecker klingelt ist einem völlig egal, ob man gerade eine Jeans an hat oder nicht.

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      • Oh, das kann ich mir lebhaft und als heftige Erfahrung vorstellen, wenn einem eine ganze Blase mit einem Mal in totaler Erleichterung in eine enge Jeans geht. Das Gefühl der Hilflosigkeit und des Kontrollverlustes muss dabei besonders stark sein.

        Vielen Dank für den Hinweis mit dem Wecker. ^^

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  4. Avatar von Fräulein Fräulein schreibt:

    Hallo Ewa 🙂

    das mit der feuchten Einlage! habe ich gelesen soll die Hemmschwelle um einiges herabsetzen , das ist so wie wenn man eine feuchte Windel trägt und ständig kleine Mängen pipi macht , da geht das Gefühl verloren wie oft mal hatte , ich muss schon sagen ich hab s ausprobiert und es ist wirklich so das es leichter geht die blockade im kopf zu lösen . liebe grüsse S.

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